Marvin Friedrich hat Lust auf mehr. Foto: imago-images/Contrast

Topmotiviert und in keinster Weise gehemmt ist Marvin Friedrich am Dienstag in die Trainingswoche des 1. FC Union gestartet. Sorge, dass es ihn, wie seine Teamkollegen Keita Endo, Christian Gentner, Joel Pohjanpalo und Nico Schlotterbeck, bei einer falschen Bewegung ebenfalls dahinraffen könnte und er, wie zuletzt so mancher Unioner, verletzt ausfällt, hatte er keine. „Wir haben wie immer ganz normal trainiert, keine Rücksicht auf irgendetwas genommen und intensive Einheiten absolviert“, erklärt er.

Überhaupt scheint der eiserne Abwehrchef nicht viel von der Mär zu halten, die Länderspielpause könnte die Köpenicker aus dem Flow bringen. Im Gegenteil: „Vielleicht haben die freien Tage auch mal ganz gut getan. Jetzt wollen wir den Schwung der vergangenen Wochen mitnehmen und da weitermachen, wo wir aufgehört haben.“

Eine Mini-Kampfansage des 24-Jährigen, der, wie viele seiner Mitspieler auch, in dieser Spielzeit noch einmal einen gewaltigen Sprung nach vorne gemacht hat. Wie kommt’s? „Wenn man das Selbstvertrauen hat, fällt einem vieles einfacher“, erklärt er und ergänzt: „Wir stehen als Mannschaft derzeit sehr kompakt, das tut uns auch in der Defensive gut. Wenn die Stürmer vorne gut anlaufen, haben wir hinten weniger zu tun.“

Nun gilt es als Nächstes erst einmal, Ex-Unioner Sebastian Andersson zu stoppen: „Wir wissen alle, dass Sebastian eine hohe Qualität hat“, weiß Friedrich, der im Spiel gegen Köln den Schweden eng bewachen will, um ihn an seinem vorzüglichen Kopfballspiel zu hindern.