Zwei Pechvögel: Sheraldo Becker und Yunus Malli. Matthias Koch

Prognosen für die Zukunft sind immer etwas schwierig. Das gilt auch beim 1.FC Union, der sich im Quarantäne-Camp in Barsinghausen auf den Hit gegen den FC Bayern vorbereitet. Und betrifft vor allem die Frage, ob Sebastian Andersson (27) rechtzeitig fit wird. Der Top-Torjäger der Eisernen musste zuletzt in Berlin kürzertreten – Knieprobleme. Immerhin scheint alles nicht so schlimm zu sein, der Schwede fuhr mit nach Niedersachsen.

Anders als Yunus Malli (linkes Foto), Sheraldo Becker (Mitte) und Akaki Gogia (rechts), deren künftige Rolle geklärt scheint. Die drei werden bei Union bis Saisonende keine nennenswerte Rolle mehr spielen, sie sind derzeit die großen Corona-Verlierer der Köpenicker.

Wolfsburg- Leihgabe Malli war quasi in Dauerquarantäne, konnte nach wechselnden Testergebnissen noch keine Übungseinheit mit dem Team  absolvieren. Da kommt also nicht nur der Bayern-Hit zu früh, der 28-Jährige muss erst mal den Trainingsrückstand aufholen. Womit sein Plan, sich bei Union mittels Spielpraxis ins Schaufenster zu stellen und im Sommer neue lukrative Angebote zu bekommen, Makulatur ist.

Ähnlich sieht das bei Becker (25) und Gogia (28) aus. Mit dem Unterschied, dass deren Verträge über das Saisonende hinaus fixiert sind. Bei Gogia für eine weitere Spielzeit, beim Holländer gilt das Arbeitspapier sogar bis 2023.  Auch wenn Union keine Angaben über die Schwere seiner Oberschenkelverletzung machte, kann man getrost davon ausgehen, dass Becker nur mit Individualtraining kaum wettkampffähig wird in den kommenden drei Wochen.

Und Gogia laboriert noch an den Nachwirkungen seines Kreuzbandrisses, den er sich im  September zuzog. Gewinner sehen anders aus …