Andreas Voglsammer bringt den 1. FC Union mit einem Blitztor in Magdeburg in Führung.
Andreas Voglsammer bringt den 1. FC Union mit einem Blitztor in Magdeburg in Führung. Imago/Matthias Koch

Das flutscht ja schon richtig beim 1. FC Union, der erstmals in den neuen cremefarbenen Auswärtstrikots spielte. Vor beachtlichen 7955 Zuschauern – darunter Ex-Eisern-Torwart und Magdeburg-Keeper Jan Glinker („So ein Spiel kann ich mir nicht entgehen lassen“) – kamen die Köpenicker bei Zweitligaaufsteiger 1. FC Magdeburg zum einem nicht unverdienten 4:1 (2:1)-Erfolg. Zweites Testspiel, zweiter Sieg.

Union kickte ohne Königstransfer Jordan Siebatcheu. Der soll offenbar erst einmal ankommen in Köpenick. Dafür aber – zumindest nach der Pause – mit Lennart Grill als eisernem Debütanten im Tor. Janik Haberer ist wie am Mittwoch noch angeschlagen. Und für Jamie Leweling käme der Einsatz noch zu früh, obwohl er am Mittwoch ins Mannschaftstraining eingestiegen ist. Alle anderen Neulinge haben dann schon mindestens einmal gespielt für die Eisernen.

Blitzstart wie am Mittwoch beim 3:1 gegen Viktoria.  Keine Minute gespielt und Andreas Voglsammer hatten die Eisernen in Führung geköpft. Sieben Minuten später erhöhte Kevin Behrens auf 2:0.

Vor der Pause verkürzte Baris Atik, der kurz zuvor bei einem Elfmeter nur den Pfosten getroffen hatte, noch auf 1:2 (33.). Ausgerechnet Unions gebürtiger Magdeburger Paul Seguin fälschte die Kugel, unter den Augen seines Vaters, der FCM-Legende Wolfgang, am Ende dabei noch unglücklich ab.

Keita Endo stellte nach Vorlage seines Landsmannes Genki Haraguchi den alten Abstand in Durchgang zwei schnell wieder her (54.). Bei den Hausherren ging auch infolge zahlreicher Wechsel der Spielfluss immer mehr verloren. Union blieb bis zum Ende bemüht und konnte durch Tim Skarke das Ergebnis noch höher schrauben (86.).

Union spiele die 1. Halbzeit mit: Rönnow – Trimmel, Jaeckel, Heintz, Puchacz – Seguin – Maciejewski, Öztunali, Möhwald , Voglsammer -  Behrens

2. Halbzeit mit: Grill – Ryerson,  Doekhi, van Drongelen, Gießelmann -   Kemlein - Skarke, Pantovic, Haraguchi, Endo – Michel

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