Marvin Friedrich (Nr. 5) erzielte im März des Vorjahres sein erstes Bundesligator für Union. Der Gegner hieß seinerzeit Wolfsburg. Und die Wölfe kommen am Sonnabend  wieder nach Berlin ... Foto: City-Press/Marco Leipold

Die Formel ist einfach: Flanke Trimmel, Kopfball Friedrich – Tor! Vor knapp zehn Monaten erstmals in der Bundesliga beim 1.FC Union zu bewundern. Gegner war der VfL Wolfsburg, der sich am Ende zu einem 2:2 mühte. Nun kommen die Wölfe am Sonnabend wieder in die Wuhlheide. 

Der große Unterschied. Seinerzeit war es das letzte Heimspiel der Eisernen mit voller Hütte, ehe Corona eine Zwangspause einläutete. Damals war es Friedrichs erste Bude im Fußballoberhaus. Das war ihm bewusst. Das mit den Zuschauern weniger. „Das hatte ich gar nicht mehr so auf dem Schirm“, meinte der Innenverteidiger, der mit vier Toren derzeit der gefährlichste Innenverteidiger der Liga noch vor Dortmunds Mats Hummels ist. 

Nun kommt es erneut zu dem Duell. Sogar einem auf Augenhöhe. Der Fünfte erwartet den punktgleichen Sechsten. Und doch mag Friedrich nichts davon hören: „Wir können zwar jeden Gegner schlagen, aber wir müssen immer an unser Limit gehen, um zu punkten. Wolfsburg ist eine Topmannschaft. Wir sind noch sehr weit weg von ihnen, auch wenn wir in der Tabelle nebeneinander liegen.“