Unions Torwarttalent Lennart Moser unterschrieb jetzt für drei Jahr beim belgischen Erstligisten Eupen. Imago/Panoramic International

Es war eine schwere Entscheidung. Aber jetzt hat er sie getroffen. Lennart Moser, Eigengewächs des 1. FC Union und zuletzt an Austria Klagenfurt verliehen, kehrt den Köpenickern endgültig den Rücken zu. Das 22-jährige Torwarttalent schließt sich dem belgischen Erstligisten KAS Eupen an.

„Mein Traum war es immer, an der Alten Försterei spielen zu können. Das ist derzeit nicht möglich“, meinte Moser. Und ergänzte: „Ich bin dankbar, dass Union mir keine Steine in den Weg gelegt hat. “

Lennart wollte unbedingt den nächsten Schritt machen, erläuterte Unions Manager Oliver Ruhnert. Sich hinter Frederik Rönnow und Lennart Grill einzureihen, war keine Option für Moser. In seinem Alter braucht man Spielpraxis.

Unions Eigengewächs trifft wieder auf Bernd Storck

In Belgien trifft er wieder auf Bernd Storck. Der langjährige Co-Trainer von Hertha-Legende Jürgen Röber hatte Moser schon bei einer früheren Leihstation bei Cercle Brügge unter seine Fittichen. Moser unterschrieb in Belgien einen Dreijahresvertrag. Damit dürfte die ewige Leihzeit, die ihn über Cottbus, Brügge und Klagenfurt in den letzten Jahren zum Wandervogel hatte werden lassen, endgültig vorbei sein.

Dass er dort nun wieder zu einer echten Nummer eins aufsteigen kann, ist absolut im Bereich des Möglichen.„ Ich weiß, dass dort Abdul Nurudeen zuletzt die klare Nummer eins war. Aber Konkurrenz hat man auf meiner Position immer“, so Moser. Storck weiß zumindest, was er an ihm hat.

Union fehlt damit ein dritter Torhüter. Mit U19-Keeper Yannick Stein als Nummer drei werden die Köpenicker mit Sicherheit nicht die kommende Spielzeit angehen. Was nun wiederum die Frage nach Bielefelds Stefan Ortega aufwirft, um den ja auch Hertha  buhlt.

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