Max Kruse hat gut lachen: Seine Verlobte Dilara gab ihm das Ja-Wort – allerdings musste Unions Spielmacher ganz schön lange warten. dpa

Union-Star Max Kruse sorgte mit seinem Heiratsantrag live im TV-Interview für einen unvergesslichen Moment in der deutschen Olympia-Mannschaft – und fand sofort Nachahmer.

Denn jetzt legte das argentinische Team nach: Säbelfechterin Maria Belen Perez Maurice wurde von ihrem Partner und Trainer Lucas Guillermo Saucedo überrascht, der ihr nach ihrer Niederlage ebenfalls vor laufender TV-Kamera einem Heiratsantrag machte.

Während Perez Maurice mit Reportern sprach, tauchte Saucedo hinter ihr mit einem handgeschriebenen Zettel in den Händen auf, auf dem die Frage aller Fragen stand.

Max Kruse musste lange auf das Ja-Wort warten

Als sie es realisierte, fiel Perez Maurice ihrem Freund überglücklich in die Arme und sagte ja: „Ich dachte nur: Oh mein Gott. Wir lieben uns so sehr und wir wollen unser Leben zusammen verbringen.“

Kurios: Saucedo verriet, es sei bereits sein zweiter Versuch gewesen, nachdem er 2010 während der WM noch abgeblitzt war – und dass er gewartet hätte, wenn sie ihr Match gewonnen hätte: „Ich liebe sie und als sie das Match verlor, war sie sehr traurig. In dem Moment habe ich das auf das Papier geschrieben.“

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Deutlich länger auf das Ja-Wort seiner Verlobten musste Kruse warten: „Da die ARD direkt zum Schwimmen geschaltet hat, war das alles nicht live. Daher hat es bestimmt 20, 25 Minuten gedauert, bis es zu ihr durchgedrungen ist.“ Erst bei der Rückkehr ins Teamhotel habe er das erste Mal mit seiner Dilara telefonieren können.

Max Kruse juckt Kritik nicht

Imago
Max Kruse mit seiner Dilara auf dem Parkplatz vor der Alten Försterei.

Kruse hatte seiner Freundin unmittelbar nach dem 3:2-Sieg gegen Saudi-Arabien im Fernsehen einen Heiratsantrag gemacht. „Der Zeitpunkt war spontan. Aber es war nicht spontan, dass das bei Olympia passieren sollte“, sagte der 33-Jährige: „Das war ein Zeichen von mir, dass sie sich immer auf mich verlassen kann und darauf, dass ich immer an ihrer Seite sein werde.“

Für Kritik an der Art und Weise des Antrags hatte Kruse wenig Verständnis. „Natürlich hat auch der eine oder andere gesagt, dass ich ja 9000 Kilometer entfernt bin und man so etwas persönlich macht. Aber ich glaube, ich kenne meine Verlobte am besten, und weiß, was sie glücklich macht. Die Reaktionen waren zu 95 bis 99 Prozent überragend. Und das war genau das, was ich auch wollte.“

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