Freiburgs Dominique Heintz (l.) - hier in der Vorsaison im Duell mit Unions Leihspieler Joel Pohjanpalo - steht vor einem Wechsel zu den Eisernen.  imago/Bernd König

Eigentlich wollte man beim 1. FC Union den Kader in den kommenden Wochen zunächst ein wenig entschlacken. Nach übereinstimmenden Medien-Berichten, die nach KURIER-Informationen korrekt sind, steht aber erst einmal ein Neuzugang ins Haus. Aus Freiburg soll Innenverteidiger Dominique Heintz zu den Eisernen kommen. 

Bei den Breisgauern spielt der Linksfuß in dieser Saison keine Rolle mehr. An den Brüdern Nico und Keven Schlotterbeck (beide schon auf Leihbasis bei Union) ist für ihn kein Vorbeikommen. Ganze 28 Minuten durfte er kicken. Sein Vertrag läuft im Sommer beim SCF aus. Da dürfte sich die Ablösesumme für den 28-Jährigen in überschaubaren Grenzen bewegen.  

Heintz passt ins Beuteschema 

Ins Beuteschema der Eisernen passt er. Bundesligaerfahren. 181 Erstligakicks. Nicht zu alt. Und mit seinen 1,88 Meter auch ein Recke. Unions Manager Oliver Ruhnert hatte stets betont, dass ein Wintertransfer nicht nur für die kommenden sechs Monate wichtig sein dürfe. Das würde hier zutreffen. 

Was einen hellhörig machen müsste. Denn Union hat derzeit vier Innenverteidiger, die regelmäßig spielen. Nur Timo Baumgartls Leihe endet im Sommer. Und PSV Eindhoven würde gerne einen Großteil der einstmals investierten 10 Millionen Euro Ablöse wiedersehen.

Nur Jaeckel hat Vertrag über den Sommer hinaus

Die Verträge von Marvin Friedrich und Robin Knoche müssten im  Juni 2022 auch auslaufen. Einzig Paul Jaeckel ist von den Stammkräften über diese Spielzeit hinaus gebunden. Und mit Rick van Drongelen gibt es nun noch einen Tribünenhocker, der bei Urs Fischer keine Rolle spielt. Ein Leihgeschäft für den Niederländer wäre daher für beide Seiten höchst willkommen. 

Bestätigen wollte den Heintz-Transfer bei Union naturgemäß keiner. Aber es müsste schon einiges schiefgehen, wenn der nicht noch vor dem Weihnachtsfest über die Bühne geht.

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