Es bleibt dabei: Der 1. FC Union spielt gegen Slavia Prag in der Europa Conference League im Olympiastadion. Allerdings nur vor 5000 Fans. Imago

Die Idee hatte richtig Charme. Das Europa-Endspiel des 1. FC Union in der Conference League gegen Slavia Prag (Donnerstag, 21 Uhr, Nitro) in den eigenen vier Wänden, zu Hause im Stadion An der Alten Försterei auszutragen. Doch es bleibt dabei: Die Eisernen kämpfen um den Einzug in die K.o.-Runde im Olympiastadion. 

Union hat alles probiert, fragte bei der Uefa nach den Möglichkeiten eines kurzfristigen Umzugs an, nachdem die neuen Corona-Beschränkungen des Berliner Senats maximal 5000 Zuschauer zulassen. Gegen Feyenoord Rotterdam und Maccabi Haifa strömten noch 30.000 bzw. 23.342 Zuschauer ins Westend, verwandelten die eigentliche Hertha-Heimstätte in ein rotes Fahnenmeer. 

Union: Keine Fans sind keine Option

Grundsätzlich wäre ein Stadionwechsel möglich gewesen. Nur hätten die Eisernen an der Wuhle dann vor leeren Rängen spielen müssen. Weil das keine Option ist und die Fans unbedingt dabei sein sollen, tritt der 1. FC Union am Donnerstag abermals die ungeliebte Reise in den Westen an.

Die, die dabei sein können, dürfen sich über ein richtiges Europa-Endspiel freuen. Gegen die Tschechen muss am letzten Spieltag ein Sieg her, egal wie hoch, um in die Play-offs der Conference League einzuziehen.

Celtic und Fenerbahce warten auf Union

Sollte Union es packen, trifft man auf einen Gruppendritten der Europa League. Dort könnte nach Prag, Haifa und Feyenoord ein weiterer Attraktiver auf die Eisernen warten. Bisher sind der schottische Traditionsklub Celtic Glasgow und Fenerbahce Istanbul sicher als Dritter in den Play-offs dabei – und damit ein möglicher Gegner, wenn der 1. FC Union gegen Prag gewinnt.

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