Unions Kapitän Christopher Trimmel ist derzeit blendender Laune. imago/Matthias Koch

Der Duft war verführerisch. Doch bevor Christopher Trimmel sich an dem vom Michael Gspurning und Grischa Prömel – der eine wegen seines Geburtstages, der andere wegen seines bevorstehenden Abschieds – bestellten Burger-Truck laben konnte, musste er noch einmal Rede und Antwort stehen, ehe es am Sonnabend zum letzten Gang der Saison gegen den VfL Bochum (15.30 Uhr, Sky) geht. Ein Spiel, bei dem Union noch einmal alles raushauen will, wie der Burgenländer versprach.

Er will jetzt Burger-Meister werden gegen den VfL! Dass der Union munden wird, davon ist Unions Spielführer überzeugt. „Die Stimmung ist sehr gut gerade bei uns, aber auch sehr konzentriert. Der Trainer lässt nicht zu, so wie man kennt, dass man zu locker wird. Es ist eine Lockerheit da, aber auch die nötige Spannung“, meinte der 35-Jährige und verglich die Situation mit der Woche vor dem Fürth-Spiel (1:1).

Auf Trimmels Menüplan stehen die Punkte 55 bis 57

Da, so seine Erkenntnis, seien die Eisernen im Vorfeld nicht so richtig bei der Sache gewesen. Vielleicht nachvollziehbar nach den beiden Kraftakten gegen Leipzig. Für die Eisernen hat Trainer Urs Fischer ja immer wieder angemerkt, gilt es immer ans Limit zu gehen. Sonst würde Union in dieser Liga nicht punkten können.

Sind sie meistens. Und haben entsprechend 54 Rekordzähler auf dem Konto. Nummer 55 bis 57 stehen nun auf dem Menüplan. Was gleichbedeutend wäre mit der Europa League und mindestens Rang sechs.

Doch dass der Kick ein Spaziergang wird, davon geht der österreichische Nationalspieler nicht aus. „Das sind so mit die schwierigsten Spiele, wenn du etwas verlieren kannst. Gibt es nicht so oft in einer Saison, gerade für uns nicht“, so Trimmel, der auf das Beispiel Freiburg verwies. Die hätten in der Vorwoche gegen Union einen Riesenschritt Richtung Champions League machen können. Und konnten einen Mundraub der Eisernen nicht vom Tisch kriegen.

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