Der Frust sitzt tief. Max Kruse schimpft nach dem 1:2 gegen Hoffenheim. Foto: Imago Images/Eibner

Er kam, sah und siegte zweimal! Im dritten Spiel kassiert Ex-Unioner Max Kruse, der vor knapp drei Wochen zum VfL Wolfsburg wechselte, die erste Niederlage mit den Wölfen - 1:2 (1:0) gegen die TSG Hoffenheim. 

Wolfsburg ging durch einen sehenswerten Schlenzer von Neuzugang Jonas Wind (36.) zwar in Führung. Doch der eingewechselte Jacob Bruun Larsen per Seitfallzieher (74.) und der von Corona genesene Andrej Kramaric (78.) drehten die Partie in der Schlussphase zugunsten der Hoffenheimer.

Beide Mannschaften lieferten sich vor 7145 Zuschauern in Wolfsburg ein munteres Spiel, in dem die Gastgeber zunächst den Ton angaben. Mit dem Selbstvertrauen von zuletzt zwei Siegen legte die von Trainer Florian Kohfeldt im Vergleich zum Frankfurt-Spiel (2:0) unveränderte Wolfsburger Mannschaft mit viel Tempo los.

1:0 geführt, dann Sieg verspielt

Zwar ernteten Kruse und Co. trotz großem Aufwand und viel Ballbesitz zunächst kaum Ertrag in Form von Torchancen, doch die Führung zehn Minuten vor der Pause fiel verdient.

Im zweiten Abschnitt übernahmen dann die Gäste das Kommando. Wolfsburg ließ sich nun weit in die eigene Hälfte drängen - und wurde in der Schlussphase gleich doppelt bestraft.

Erst traf Bruun Larsen aus fünf Metern mit einem Seitfallzieher, dann drückte Kramaric eine Flanke Bruun Larsens aus kurzer Distanz über die Linie. Die größte VfL-Chance zum Ausgleich vereitelte Hoffenheims Keeper Oliver Baumann, als er einen Wind-Kopfball klasse parierte (81.).

Kruse war nach der Pleite sauer: „Insgesamt ärgert mich, dass wir verloren haben. Die Chancenverwertung war nicht gut. Wir wollten den dritten Sieg einfahren und eine ruhige Woche haben.“

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