Endstand eines unterhaltsamen Kicks, der Union den nächsten Zähler aufs Konto bucht. Foto: City-Press/Matthias Renner

Die schöne Serie hält. Union punktet gegen alle Ex-Klubs des verletzten Max Kruse. Gladbach, Freiburg, Bremen mussten schon darunter leiden. Auch Wolfsburg musste gegen die Eisernen Federn lassen, konnte am Ende sogar ein Stück weit glücklich sein, dass sie nicht mit gänzlich leeren Händen zurück nach Niedersachsen reisen mussten.

Vielleicht wäre ja sogar mehr drin gewesen. Mittlerweile so etwas wie ein Klassiker bei Union-Spielen. Trotz Überzahl zwei Zähler noch liegen gelassen zu haben, schmerzt im ersten Moment natürlich. Doch lassen wir die Kirche mal im Dorf. Gerade in der ersten halben Stunde zeigten die Gäste das wesentlich klarere Spiel, waren nicht unverdient sogar in Führung gegangen. Und ein Gegentore trotz Überzahl passiert nun mal. Oft bei Standards, diesmal durch einen höchst umstrittenen Strafstoß. So ist Fußball.

Ein weiterer Punkt für das große Ziel

Bleibt festzuhalten, dass die Köpenicker weiter voll bei der Musik sind. Egal, ob man sich lieber an den Klubs hinter einem orientiert oder sich etwas mutiger in anderen Gefilden umschaut. Selbst der ungewohnte Rückstand brachte die Köpenicker nicht wirklich aus dem Konzept. Es spricht für die Moral der Truppe, dass sie mit Widrigkeiten gelernt hat umzugehen und nie den Kopf verliert. Und so wie sie insgesamt unterwegs ist, wird sie sich auf ihrem Weg auch nicht beirren lassen. 

Trainer Urs Fischer wird den Punkt unter „das hilft uns, unsere Ziele zu erreichen“ verbuchen. Und genauso pragmatisch kann man es sehen. Es ist der nächste Schritt in Richtung frühestmöglicher Klassenerhalt. Ein paar kleine Schritte fehlen dazu aber noch.