Genki Haraguchi (r.) spielte eine starke Saison für Hannover 96, soll kommende Saison für den 1. Fc Union auf Torejagd gehen.  Imago

Dieser Wechsel birgt Zündstoff! Genki Haraguchi soll den 1. FC Union verstärken und nächste Saison für die Eisernen auflaufen. Laut der japanischen Tageszeitung Sponichi haben sich die Köpenicker mit dem Mittelfeldspieler, der in der abgelaufenen Saison für Hannover 96 eine extrem starke Zweitliga-Saison spielte, bereits über einen Wechsel geeinigt. Damit kehrt der Haraguchi nach seiner Zeit bei Hertha BSC (2014 bis 2018) nach Berlin zurück. 

„Ich werde wieder in der Bundesliga spielen, deshalb verlasse ich Hannover“, erklärte ein emotional aufgewühlter Haraguchi am vergangenen Wochenende. Der Abschied nach drei Jahren an der Leine fällt ihm schwer, denn in Hannover spielte er in dieser Spielzeit  bärenstark auf, was sich auch an seinen Zahlen ablesen lässt: 9 Tore und 7 Vorlagen. 

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Genki Haraguchi für den 1. FC Union ein Transfercoup

„Ich vermisse Hannover jetzt schon. Es war hier eine besondere Zeit für mich und ich habe mich hier wie in einer Familie gefühlt“, sagte er. Genki weiter: „Die letzten drei Jahre waren nicht immer ganz einfach für uns. Aber für mich war es sehr schön, ich habe hier sehr viele gute Freunde gefunden. Ich habe jeden Tag genossen.“

Für Union wäre der Transfer ein echter Coup. Gerüchte gab es schon länger. Weil aber Schalke 04 und der ein oder andere finanzstarke Premier-League-Klub ebenfalls ein Auge auf den ablösefreien 30 Jahren alten Japaner geworfen hatte, schienen die Köpenicker zwischenzeitlich aus dem Rennen. 

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Bei Hertha BSC glänzte Genki Haraguchi selten 

Nun soll sich der flinke Freigeist dennoch für den 1. FC Union entschieden haben. Womöglich war die Europa-Qualifikation der entscheidende Trumpf. Gut möglich, dass Haraguchis Landsmann und neuer Union-Kollege Keita Endo (23) den letzten Anstoß in Richtung Berlin-Rückkehr gab. 

An der Wuhle will Genki wirbeln, und vor allem vielen Kritikern beweisen, dass er das Zeug zum Bundesliga-Spieler hat. Bei Hertha BSC war er stets fleißig, konnte aber in seiner Zeit selten glänzen. Vor allem fehlte Haraguchi als offensiver Mittelfeldspieler die Torgefahr.

Die hat er sich in drei Jahren bei Hannover 96 angeeignet - und will sie wohl von nun an beim 1. FC Union versprühen.