Schöner jubeln mit Union: So wollen Max Kruse, Nico Gießelmann, Taiwo Awoniyi auch am Sonntag gegen Gladbach feiern.  imago/Sven Simon

Feiertagsstimmung bei den Eisernen. Erst die gelungene Europapokalparty im Olympiastadion. Dann die Knallerlose mit Feyenoord, Slavia Prag und Maccabi Haifa, die weitere Feten versprechen. Nun kommt Borussia Mönchengladbach an diesem Sonntag in die Alte Försterei (15.30 Uhr). Da wäre nach den beiden Auftaktunentschieden eigentlich mal wieder eine richtige Sause fällig. Hey, Union, schenkt uns doch mal ein duftes Bundesligafest in Form eines Dreiers.

Nach dem Abenteuer Conference-League-Play-off nun also wieder der Liga-Alltag. Doch was heißt da eigentlich Alltag? Union ist ja erst im dritten Jahr in Deutschlands höchster Spielklasse. So lange ist man den Sandhausens dieser Welt nicht entrückt. Da sind Kontrahenten vom Kaliber der Gladbacher immer noch ein Highlight für die Eisernen.

Sieht Unions Trainer Urs Fischer ähnlich: „Alltag. Dieses Wort gefällt mir nicht, nein, ich freue mich auf die Spiele, wenn das jetzt schon Alltag sein soll … Nein, es sind Herausforderungen. Gegen Gladbach waren das immer tolle Spiele. Die waren immer sehr eng. Das hat einfach Spaß gemacht.“

Erstmals wieder Party mit Gästefans

Wie es sich für eine zünftige Fete gehört, sind ja am Sonntag auch Gäste dabei. Erstmals seit dem Lockdown. 1200 Tickets gingen an den Niederrhein, Union kann dazu 9806 eigene Fans begrüßen. Es heißt ausverkauft in Köpenick, denn mehr Besucher sind ja pandemiebedingt nicht zugelassen derzeit. „Es gehört zu einem tollen Fußballspiel auch dazu, dass Anfeuerungen von beiden Seiten da sind“, verwies Unions Pressesprecher Christian Arbeit auf diesen auch nicht ganz unwichtigen Aspekt. 

Natürlich muss da einiges zusammenkommen, damit die Eisernen in ausgelassener Jubelstimmung in die bevorstehende Länderspielpause gehen können. Fischer warnt davor, die Borussen zu unterschätzen, nur weil sie gegen Leverkusen vier Dinger eingeschenkt bekommen haben. Also von einem Gegner, gegen den Union einen Punkt holte (1:1).

„Da hatten sie auch Pech. Gladbach ist keine Wundertüte. Ich kenne Adi Hütter gut. Diese Mannschaft bewegt sich gut in den Halbräumen, hat Speed und eine individuelle Qualität, um Spiele zu entscheiden. Wenn man rein aufs Resultat schaut, wäre das gefährlich“, mahnt Fischer, der umso mehr darauf baut, dass Union vor den eigenen Fans seine tolle Heimbilanz weiter ausbaut.

Saisonübergreifend sind die Köpenicker jetzt in 17 Spielen in ihrem Ballhaus des Ostens ungeschlagen. Allein das ist doch schon eine Riesenparty wert ...

>>> Lesen Sie mehr zu den Eisernen