Zunge raus, Durststrecke beendet. Union-Stürmer Taiwo Awoniyi soll nach seinem Tor gegen Mainz auch gegen St. Pauli treffen.
Zunge raus, Durststrecke beendet. Union-Stürmer Taiwo Awoniyi soll nach seinem Tor gegen Mainz auch gegen St. Pauli treffen. Foto: Imago

Es ist das Viertelfinale, das keiner so wollte. Zumindest größere Teile der beiden Fanlager hätten sich wohl erst im Endspiel sehen mögen. Nun also kommt es in der Runde der letzten Acht zum Aufeinandertreffen der beiden polarisierenden Klubs, messen der 1. FC Union und der FC St. Pauli schon am Dienstag ihre Kräfte (20.45 Uhr, ARD).

Es ist auch ein Gegner, dem Trainer Urs Fischer Respekt zollt. „Die sind in der Zweiten Liga sehr gut unterwegs und sprechen nicht zu Unrecht ein Wörtchen beim Kampf um den Aufstieg mit. Sie haben Dortmund geschlagen. Da kommt eine Aufgabe auf uns zu“, erinnerte der 56-Jährige daran, dass die Hamburger sich das mit rund einer Millionen Euro dotierte Viertelfinale durchaus verdient haben.

Rotiert Union gegen St. Pauli?

Dass er sich womöglich einen anderen Gegner gewünscht hätte, sagte Fischer nicht. Dazu ist er zu pragmatisch verlangt. Und auch die anderen Viertelfinalisten wäre ja kein Kanonenfutter gewesen.

Ihm ging es in der Kürze der Zeit nach dem Spiel gegen Mainz (3:1) darum, sich bestmöglich vorzubereiten, an die Leistung gegen die Rheinhessen anzuknüpfen und die Dinge abzustellen, die ihm gegen den Strich gingen. Beispielsweise das Gegentor in den Schlussminuten. So etwas ärgert ihn.

Taiwo Awoniyi hat Fischer gefallen

Außer Keita Endo und András Schäfer sind alle fit. Viel verändern wird er 56-Jährige nicht. Man kann wohl mit der Rückkehr von Taiwo Awoniyi in die Startelf rechnen (Fischer: „Da habe ich sehen können, was ich mir von ihm nach seiner Einwechslung erwartet habe.“).

In der Abwehr rotiert Fischer ja fast turnusmäßig. Das riecht nach dem Einsatz von Dominique Heintz. Und auch im Tor könnte Fredrik Rönnow womöglich mal wieder eine Bewährungsprobe abliefern.

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