Steht vor seinem 40. Spiel auf Europas Bühne: Unions Kapitän Christopher Trimmel.  imago/Matthias Koch

Auf geht's. Donnerstag, 18.45 Uhr (RTL Nitro). Eden-Arena in Prag. Mit den Klängen der von Frankfurt-Fan Michael Kadelbach ursprünglich für die  Europa-League komponierten Hymne startet mit dem Auftritt bei Slavia das größte Abenteuer der Union-Geschichte. Fast alles ist Neuland für die Eisernen. Der Pott. Der Wettbewerb. Der eigens für die Conference League designte Ball. Der Gegner. Doch es gibt einen beim 1. FC Union, für den sind diese Flutlicht-Abenteuer quasi ein alter Hut: Nein, nicht Max Kruse! Auch nicht Robin Knoche. Falsch geraten. Gestatten, Trimmel mein Name. Christopher Trimmel. Er ist Unions Mr. Europacup. 

Auf 39 internationale Einsätze kommt Unions Capitano derzeit. Sicher, nur zwei mit den Köpenickern bislang. Aber in seiner Zeit bei Rapid Wien kickte er regelmäßig auf dem Kontinent und nicht nur in der heimischen Liga. Diese Erfahrung wird gebraucht, wenn man im ersten Gruppenspiel was Zählbares mitnehmen möchte. 

Kruse nur auf Rang vier

Mindestens sechs Spiele auf dem internationalen Parkett will Trimbo draufsatteln. Gerne auch mehr. Denn bei aller Liebe und bei allem Respekt vor den drei erfahrenen Kontrahenten – als Bundesligasiebter musst du dich nicht verstecken. Da kann man durchaus auch damit liebäugeln, die Gruppenphase zu überstehen und auf dem Weg zum Final-Ort Tirana noch weitere Schritte zu gehen. Die 50 voll zu machen, wäre für den Burgenländer sicherlich ein schönes Ziel.

Übrigens: Auf die zweitmeisten internationalen Einsätze blickt nicht Kruse zurück. Trotz seiner schillernden Karriere brachte es der Stürmer nur auf 17 Einsätze und liegt damit sogar hinter Unions Abwehrchef Robin Knoche (23). Doch Vize in Europa ist jemand bei Union, der nach Lage der Dinge so schnell gar nicht zum Einsatz kommen wird: Frederik Rönnow! Der Torwart-Däne durfte sich bereits in 31 Europacup-Spielen tummeln. 

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