Kleines Shakehands zwischen Trainer Urs Fischer (l.) und Sebastian Andersson, um den Verblieb des Schweden abzumachen? Schön wäre es ja, wenn es so einfach ginge.  Foto: Matthias Koch

Dieses verflixte Transferfenster. Offen bis zum 5. Oktober. Somit geeignet, um täglich Unruhe bei Union zu stiften. Obwohl die Eisernen bei der Kaderpolitik zeitig in die Pötte gekommen sind. Doch die Gerüchte um Sebastian Andersson und Robert Andrich verstummen nicht.

Man wünscht sich ja, dass Urs Fischer wie Humphrey Bogart mit Ingrid Bergman („Er schaut dir in die Augen, Kleines“) den Schweden beiseite nimmt, um in seinen Augen zu erkennen, ob da womöglich Pfund-Zeichen sind. Falls der Mittelstürmer noch das Weite suchen sollte, wird es wohl auf die Insel gehen. Die Hoffnung, dass es so beim Länderspielrückkehrer versucht wurde, machte Fischer zunichte. Es hätte kein Zwiegespräch gegeben. „Seb ist erst heute zur Mannschaft gestoßen“, meinte Fischer.

Auch Freiburgs Werben um Robert Andrich bringt Fischer nicht in Wallung. „Ich finde es toll, wenn unsere Spieler Interesse wecken bei anderen. Was gibt es für ein größeres Kompliment?“, so der Schweizer. Die Breisgauer liebäugeln laut dem „Kicker“ mit Unions Aggressive-Leader fürs defensive Mittelfeld. Unter einem mittleren siebenstelligen Betrag wird der 25-Jährige kaum weg dürfen.