Robin Knoche ist beim 1. FC Union absoluter Stammspieler. Was im Sommer passieren wird, lässt die Abwehrkante dennoch offen.
Robin Knoche ist beim 1. FC Union absoluter Stammspieler. Was im Sommer passieren wird, lässt die Abwehrkante dennoch offen. Imago

Robin Knoche ist happy beim 1. FC Union. Absoluter Stammspieler unter Cheftrainer Urs Fischer. Dazu lebt der große Traum vom Einzug in das Pokalfinale mit den Eisernen. Friede, Freude, Eierkuchen also? Nicht ganz. Unions Abwehrkante sorgt sich, dass Union im Sommer auseinanderbricht  – und lässt seine Zukunft in Köpenick offen.

Bitte nicht der Nächste, werden sich viele Fans des 1. FC Union denken. Wie die zuvor abgewanderten Robert Andrich, Marvin Friedrich und Max Kruse sowie Grischa Prömel, der im Sommer die Biege macht, droht auch ein Abgang von Knoche.

„Die Wertschätzung ist vorhanden. Das ist eine gute Basis. Alles andere wird sich ergeben“, erklärt der 29 Jahre alte Verteidiger auf Fragen nach seinem Ende Juni auslaufenden Vertrag.

Knoche sorgt sich um Unions Zukunft

Was ihn daran hindert, einfach bei Union zu bleiben? Knoche ehrlich: „Wir haben den einen oder anderen Leistungsträger verloren oder verlieren ihn im Sommer. Das sind auch Sachen, die einem durch den Kopf gehen.“

Ein möglicher Abgang Knoches wird auch Manager Oliver Ruhnert beschäftigen, vor allem aber den Chefcoach. Unter Urs Fischer verpasste Knoche seit seinem ablösefreien Wechsel aus Wolfsburg im Sommer 2020 nur ein einziges Pflichtspiel – wegen einer Gelb-Sperre. In allen anderen 72 Begegnungen wechselte Fischer Knoche nie (!) aus.

Knoche will es mit Union gegen Stuttgart erzwingen

Den Glauben an ihn weiß Knoche zu schätzen. Vertrauen hat auch er in den aktuellen Union-Kader. Die zuletzt erlebte Mini-Krise soll gegen den VfB Stuttgart (Sonnabend, 15.30 Uhr) auch mithilfe der Fans an der Wuhle überwunden werden. Knoche: „Gerade bei Heimspielen weiß jeder, wie eklig es ist, bei uns zu spielen.“ Davon kann der VfB nicht nur ein Lied singen.

Knoche über Leipzig-Los: Endspiel ums Finale

Mit einem Sieg knackt Union die 40-Punkte-Marke, kann dann ganz sicher mit einer weiteren Saison im Oberhaus planen. Einen Plan für das Ende der Tor- und Ergebniskrise (vier der letzten fünf Spiele gingen verloren) hat Knoche: „Man muss es auch irgendwo erzwingen, die Tore machen und verhindern zu wollen. Da müssen wir konsequenter sein.“

Gelingt das wieder, ist Union auch bereit für den Pokalkracher bei RB Leipzig (20. April, 20.45 Uhr, ARD). Knoche weiß um die schwere Halbfinal-Aufgabe, will, wie von Manager Ruhnert gefordert, den Kampf aber natürlich annehmen: „Wir werden einen Teufel tun, und das Spiel vorher abschreiben. Wir haben ein Endspiel ums Finale. Da kann alles passieren.“

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