Packt schon mal seine sieben Sachen für die Zeit des Quarantäne-Trainingslagers: Unions Trainer Urs Fischer. imago/Matthias Koch

In der Ruhe liegt die Kraft. Und genau drauf setzen die Eisernen in den kommenden Tagen. Für das große Ziel Europacup – es ist ja immer noch möglich, wenn auch ziemlich schwer zu erreichen – ruft man beim 1. FC Union sozusagen die Drei-Tage Woche aus. Bei vollem Lohnausgleich, versteht sich! 

Freizeit statt Übungseinheiten! Die Dienstag-Mittwoch-Donnestag-Woche steht den Köpenickern bevor. Am zweiten Tag der laufenden Woche bittet Trainer Urs Fischer nach zwei freien Tagen seit Sonntag seine Mannschaft erst wieder zum Training. Schon nach der Übungseinheit am Donnerstag können sie wieder abtreten, ein dreitägiges verlängertes Wochenende genießen. 

Diese Kurzarbeit ist nur auf den ersten Blick ungewöhnlich. Dahinter steht ein klarer Plan von Fischer. „Ich  glaube wirklich, dass es wichtig ist, den einen oder anderen Tag mehr als sonst frei zu haben. Um den Kopf zu lüften. Es war ein sehr anstrengendes Programm bislang“, so der Schweizer Fußballlehrer. Nun können seine Kicker halt ein bisschen mehr Zeit mit ihren Liebsten verbringen. Was ja auch nicht alle Tage im Laufe der Saison vorkommt. 

Vollabschottung ab dem 12. Mai für Union

„Es ist gut für die Spieler, aus dem Trott zu kommen. Man darf ja auch nicht vergessen, dass das Quarantäne-Trainingslager, diese Isolation, auch noch bevorsteht. Das wird auch noch eine Herausforderung für uns alle“, so Fischer weiter. 

Ab kommendem Montag (3. Mai) dürfen sich die Profis ausschließlich im häuslichen Umfeld oder auf dem Trainingsgelände beziehungsweise im Stadion aufhalten. Also in einer Art  „Quasi-Quarantäne“. Ab dem 12. Mai ist dann die Vollabschottung in einem gesonderten Trainingslager erforderlich. Union untersucht, ob in Bad Saarow dafür die Gegebenheiten vorhanden sind. Finalisiert ist aber noch nichts.