Anthony Ujah und Kollegen checken im Hotel Aqua Dome ein. City-Press/Matthias Renner

Morgenstund hat Gold im Mund. Eine Weisheit, auf die die Union-Profis am Montag liebend gerne gepfiffen hätten. Doch der Reiseplan ins Öztal erforderte nun einmal ein frühes Aufstehen. Gegen 7 Uhr ging es am BER los, via Wien weiter nach Innsbruck und von dort aus per Bus-Transfer nach Oberlängenfeld, dem Heimatort von Ex-Schalke-Star Alessandro Schöpf.

Immerhin empfing die Eisernen dort nicht nur ein großes Willkommens-Banner über dem Eingang der Nobel-Herberge, sondern bei ihrer Ankunft um kurz nach 12 Uhr auch strahlender Sonnenschein. Ein Lichtblick, denn in den Tagen zuvor hatte es kräftig gegossen und der Fischbach, der immer wieder gern mal über seine Ufer tritt, sorgte mit einem munteren und steten Rauschen für eine kräftige Untermalung der malerischen Kulisse.

Willkommensbanner am Hotel City-Press/Matthias Renner

Kapitän Trimmel ist zurück

Urs Fischer und sein Trainerstab waren schon rund 20 Minuten früher per Shuttleservice im Hotel Aqua Dome Therme eingetroffen. Dieses  Vier-Sterne-Domizil nennen die Köpenicker für die kommenden zehn Tage ihr Zuhause. Schon vorab hatte Mannschaftskapitän Christopher Trimmel eingecheckt, der nach seinem EM-Urlaub nun in Tirol zur Mannschaft gestoßen ist. Womit Fischer zunächst nur auf die Olympia-Fahrer Max Kruse und Cedric Teuchert sowie Sheraldo Becker (Gold Cup)  und Julius Kade (privater Termin) verzichten muss.

Noch nicht mit dabei war hingegen Torwart Frederik Rönnow, dessen Transferverkündung zeitnah erwartet wird. Der Frankfurter Keeper, der zuletzt auf Schalke gespielt hatte, soll in Berlin den Medizincheck gemacht haben und später ins Trainingslager nachkommen. Nach Informationen des Kickers streben die Köpenicker anders als mit Loris Karius diesmal kein Leihgeschäft an, sondern eine feste Verpflichtung. Womit klar ist, dass Rönnow nicht nur für ein Jahr kommt. Sollte der Däne sich gegen Stamm-Keeper Andreas Luthe im Tor durchsetzen, steht eine Ablösesumme von bis zu einer Million Euro im Raum. Inklusive Nachschlägen für die Hessen, versteht sich. 

Am Nachmittag nach dem Mittagessen und einer kurzen Pause hieß es dann, die Reisestrapazen aus den Knochen schütteln. Dabei wurde nicht nur ein Läufchen angesetzt, sondern zum Teil auch auf dem Platz gearbeitet. Urs Fischer ist ja bekanntlich kein Freund davon, Zeit zu verlieren. Der frühe Vogel fängt ja bekanntlich den Wurm ...

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