Da müssen Robin Knoche die Ohren geklingelt haben! Felix Magath wütet auf den damaligen Jungprofi bei den Wolfsburgern ein.
Da müssen Robin Knoche die Ohren geklingelt haben! Felix Magath wütet auf den damaligen Jungprofi bei den Wolfsburgern ein. imago/Rust

Wiedersehen macht Freude. Eigentlich. An diesem Sonnabend wäre es so weit, wenn der 1. FC Union bei Hertha BSC im Olympiastadion gastiert. Doch wenn sich Unions Abwehrchef Robin Knoche an manche Begegnungen mit seinem einstigen Vorgesetzten und heutigem Hertha-Coach Felix Magath zurückerinnert, wird das nicht immer mit ungeteilter Freude sein.

Denn Herthas Hoffnungsträger im Abstiegskampf kann ja nicht nur die leisen, gefährlichen Töne – zumeist angewandt bei einseitig anberaumten Zwiegesprächen im Trainerzimmer –, sondern auch richtig laut. Was Jung-Robin in seiner Zeit beim VfL Wolfsburg manchmal leidvoll in Erfahrung bringen musste und sicherlich heute froh darüber ist, in Köpenick bei den Rot-Weißen und kein Blau-Weißer unter Magath zu sein.

Knoches Bundesliga-Debüt unter Magath

Das obige Foto aus einem Kick der Wölfe gegen Fürth bei deren ersten Bundesligagastspiel anno 2012/13 ist da nur ein gutes Beispiel. So angefaucht zu werden, das kann man nicht in bester Erinnerung behalten.

Nun gut, Knoche ist viel zu höflich und gut erzogen, um das so zu sagen. Zudem verdankt er Magath ja auch sein Bundesligadebüt. In der Spielzeit 2011/12 durfte er als Perspektivspieler der U23 bei einem 1:4 in Mönchengladbach in der Schlussphase mal sechs Minuten lang Erstligaluft schnuppern. Es folgten ein paar weitere Kicks – zumeist Kurzeinsätze – in der Rückrunde für die Wölfe. Doch den Durchbruch bei der VW-Werksmannschaft gelang ihm ohnehin erst unter Magaths Nach-Nachfolger Dieter Hecking in der Spielzeit 2013/14.

Sonnabend treffen sich Knoche und Magath im Olympiastadion wieder. Aber unter anderen Vorzeichen, wenn die Partie zwischen Hertha BSC und dem 1. FC Union um 18.30 Uhr (Sky) angepfiffen wird. Jetzt kann er Sir Quälix am Sonnabend vor Augen führen, dass aus Klein-Robin ein gestandener Bundesliga-KNOCHEn geworden ist.

Eine Aufgabe, die er übrigens mit veränderten Nebenmännern angehen wird. Paul Jaeckel muss ja eine Gelbsperre abbrumen. Also wird Timo Baumgartl nach rechts rücken und Dominique Heintz das linke Glied in der Dreierabwehrkette geben.

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