Rechtsstreit gegen Fenerbahce gewonnen, das sollte Unions Topscorer beflügeln. Nun kann sich Max Kruse ganz auf seine Reha konzentrieren. Foto: City-Press/Matthias Renner

Auf dem Feld kann er derzeit nicht glänzen. Und seine angekündigte Internetabstinenz hält Max Kruse – Web-Junkie, der er ist – derzeit erstaunlich gut durch. Doch dafür kann er sich offenbar am grünen Tisch über einen Punktsieg freuen. 

Nach Informationen des Kicker hat der 32-Jährige im Ablösestreit mit seinem Ex-Klub Fenerbahce von der Fifa Rückendeckung bekommen. Die Türken hatten den gebürtigen Reinbeker auf 18 Millionen Euro Schadenersatz beim Weltfußballverband verklagt. Der hatte zuvor beim 19-fachen türkischen Meister fristlos gekündigt, weil der mit Gehaltszahlungen stark im Verzug war. Damit konnte Kruse ablösefrei zu Union wechseln und bekam dort Anfang September auch die Spielgenehmigung.

Klage rein populistisch

Nun hat man in Zürich die Fener-Klage offenbar als unbegründet abgewiesen. Wobei ein Einspruch möglich ist, weil sie immer noch nicht rechtskräftig ist. Die Fifa werte Fenerbahces Regressforderung als populistischen Versuch, durch die Hintertür noch eine Ablöse zu erzwingen. Im Streitfall hätten die Türken zuvor die Freigabe verweigern müssen. Hatten sie aber nicht! 

Gut für Kruse. Gut für Union.