Trainer Urs Fischer war mit seinen Union-Profis im bayrischen Trainingslager zufrieden. Foto: Imago Images

Schluss! Aus! Vorbei! Auf Wiedersehen, Bad Wörishofen. Hallo Berlin, wir sind zurück. Der KURIER beleuchtet die wichtigsten Momente und Ereignisse des Union-Trainingslagers im Unterallgäu.

Die Gewinner des Trainingslagers: Christian Gentner und Christopher Trimmel. Le Gente zeigte weiterhin, warum er unverzichtbar ist bei den Eisernen. Und auch Trimbo wird unangefochten und als Kapitän wieder in die Saison gehen. Selbst wenn Max Kruse versuchte, ihm die Binde streitig zu machen.

Der Verlierer des Trainingslagers: Gibt es natürlich nicht bei den Eisernen. Wo kämen wir denn da hin? Vielleicht Reha-Trainer Christopher Busse, dessen Übungsgruppe II mit Kruse, Anthony Ujah, Akaki Gogia und Marcus Ingvartsen prominenter besetzt war als von Trainer Urs Fischer gewünscht.

Der heißeste Moment des Trainingslagers: Ohne jeden Zweifel der Tag des Testspiels in Feldkirch. Die knapp 149 km im Bus bei Außentemperaturen von 35 Grad auf der Anfahrt verbringen zu müssen in einem Bus, in dem die Klimaanlage streikte, schlaucht selbst den coolsten Profi. Da kann man auch mal vom Schlusslicht der österreichischen Bundesliga-Abstiegsrunde mit 0:3 abgekocht werden.

Der Minutensammler des Trainingslagers: Cedric Teuchert. Mangels Sturmalternativen musste er 22 Minuten gegen Tirol stürmen und am Tag danach auch noch gegen Köln 70 Minuten ran. Schon vor der Abfahrt ins Unterallgäu durfte der Ex-Hannoveraner gegen Dresden 90 Minuten durchackern. Klarer Kandidat für den Titel Held der Arbeit!

Das Phantom des Trainingslagers: Max Kruse! Konnte zwar wegen seiner Knöchelverletzung nicht mit den Kollegen zusammen üben, unterhielt aber alle via Instagram mit seinen Wetten oder seinen Interviews mit Kollegen. Könnte jederzeit beim Klubsender Af.tv einen Job antreten, falls es mit der Gesundung nicht so klappen sollte wie gewünscht.

Der Subbotnik des Trainingslagers: War klar dem Rasen geschuldet. Urs Fischer, Oliver Ruhnert & Co. waren ständig damit beschäftigt, Rasenpflege zu betreiben und rausgerissene Grassoden wieder einzusetzen. Zu tief, zu weich der Trainingsort. Eine Einheit wurde vom Platz ins Hotel verlegt, um das Geläuf zu schonen. An einem anderen Tag benutzte man die Plätze, die eigentlich für Türkgücü vorgesehen waren. Am letzten Tag wich Union sogar lieber ins 12 km entfernte Mindelheim aus, um zu trainieren.

Der Jubelschrei des Trainingslagers: Hatte nix mit den Eisernen zu tun, sondern mit der Champions League. Am Sonntagabend wurde kollektiv vor dem Fernseher gejubelt, als Kingsley Coman die Bayern zum Titel köpfte.

Das Fazit des Trainingslagers: Alles gut. Und selbst wenn das nicht der Wahrheit entspräche, würde Trainer Urs Fischer das niemals öffentlich zugeben.