Nach ein paar Monaten bei Denizlispor ist Neven Subotics Zeit in der Türkei schon wieder vorbei. Foto: imago images/Kirchner Media

Im vergangenen September wechselte Innenverteidiger Neven Subotic nach einem Jahr bei Union Berlin zum türkischen Erstligisten Denizlispor. Doch nach auch verletzungsbedingt nur fünf Spielen (ein Tor) gehen der Tabellenletzte der Süperlig und der Serbe wieder getrennte Wege. Wie die türkische Nachrichtenagentur DHA berichtet, hat der ehemalige Unioner seinen Vertrag aufgelöst. Grund dafür sollen ausstehende Gehaltszahlungen sein.

Eine offizielle Bestätigung des Vereins steht noch aus. Wohl auch, weil man bei Denizlispor aufgrund der einseitigen Kündigung die Rechtslage prüfen will. Denn der Vertrag des Innenverteidigers, der mit Borussia Dortmund zweimal Deutscher Meister und zweimal Pokalsieger wurde, sollte eigentlich noch bis Sommer 2022 laufen.  Das letzte Mal lief Subotic am 6. Dezember im Spiel gegen Fenerbahce für Denizlispor auf. Seither fiel er mit einer Leistenverletzung aus.

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Wo es den Innenverteidiger, der neben der Fußballkarriere eine Stiftung gründete, mit der er in Äthiopien Brunnen baut, hinverschlägt, ist noch unklar und hängt sicherlich auch mit seinem Fitnesszustand zusammen. In den meisten europäischen Ligen endet das Wintertransferfenster am 1. Februar. In einigen Ländern wie Österreich oder der Schweiz sind Transfers aber auch noch später möglich.

Es ist nicht das erste mal, dass es bei türkischen Erstligisten Probleme mit Gehaltszahlungen gibt. Auch Unions derzeit verletzter Bessermacher Max Kruse löste im Sommer seinen Vertrag bei Fenerbahce Istanbul einseitig auf und verklagte den Verein auf 7,5 Millionen Euro. Nachdem die Fifa zugunsten des gebürtigen Reinbekers entschieden hatte, sollen sich die Parteien laut dem türkischen Erstligisten geeinigt haben.