Ex-Unioner Sebastian Polter feierte mit dem VfL Bochum den Klassenerhalt – und will nun am Sonnabend die Europa-Party des 1. FC Union crashen. Imago

Der Zeitplan für die rauschende Party beim 1. FC Union steht. Ab 18.30 Uhr ist in der Alten Försterei alles angerichtet für die größte Party seit dem Bundesliga-Aufstieg 2019. Gefeiert werden soll nach dem letzten Saisonspiel gegen den VfL Bochum mit 10.000 Fans.

Eine gute Stunde vor dem Anpfiff der Nachjubelzeit auf dem Balkon im Stadion An der Försterei wollen Trainer Urs Fischer und seine Mannschaft ihre erst dritte Saison in der Bundesliga krönen – mit dem Einzug in den zweithöchsten europäischen Vereinswettbewerb. „Sich noch mal zu verbessern gegenüber der vergangenen Spielzeit, ist Wahnsinn“, sagt Fischer.

Um 18.30 Uhr wollen die Spieler sich von den Fans nach einer langen und ausgiebigen Ehrenrunde auf dem Rasen dann von der Empore über dem Parkplatz vorm Stadion feiern lassen und verabschieden. Sonntag ein gemeinsames (Kater-)Frühstück, dann dürfen die Profis in den Urlaub. „Die Mannschaft ist im Fokus, die Mannschaft ist bereit“, sagt Fischer vor der Partie, in der ein Unentschieden und sogar eine Niederlage zum Einzug in die Europa League reichen kann, aber nicht muss.

1. FC Union formstärkstes Bundesliga-Team

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Nach dem Bundesliga-Aufstieg feierte der 1. FC Union in den Straßen von Köpenick. Die Europa-Party nach dem Bochum-Spiel steigt diesmal vor der Alten Försterei.

Verfolger 1. FC Köln mit Union-Legende Steffen Baumgart liegt zwei Punkte als Siebter auf dem Conference-League-Platz zurück und spielt beim Tabellen-16. VfB Stuttgart. „Ich werde auf dem Laufenden sein“, versichert Fischer mit Blick auf das Geschehen im Ländle.

Wie immer werden aber während der laufenden Partie keine Zwischenstände von den Unionern im Stadion eingeblendet oder verkündet – nur in der Halbzeit und nach dem Schlusspfiff.

Sebastian Polter will Party des 1. FC Union crashen

Von seiner Herangehensweise will Fischer auch vor dem letzten Spiel einer erneut äußerst erfolgreichen Unioner Saison nicht abrücken. „Wir werden das Spiel angehen, so wie wir es immer angehen“, versichert Fischer, dessen Mannschaft in den vergangenen sechs Spielen 16 Punkte holte – kein Team der Liga war erfolgreicher.

Und dass Aufsteiger Bochum, der den Klassenerhalt früh klarmachte, nicht 100 Prozent liefern könnte, ist bei Union kein Thema. Allein wegen der Rückkehr von Sebastian Polter. Der VfL-Stürmer kündigte an, dass er besonders motiviert ist. „Ich will gerade gegen Union gewinnen.“

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