5000 Fans sind am Sonnabend in der Alten Försterei zugelassen. imago/Jürgen Engler

In Köpenick wird’s am Sonnabend wieder etwas lauter. Schade, sagen einige. Gott sei Dank, endlich, die große Mehrheit: Der 1.FC Union empfängt in der Alten Försterei Dynamo Dresden (14.05 Uhr, MDR). Für die Eisernen ist es ein Testspiel, für den Zweitliga-Aufsteiger die Generalprobe für die neue Saison.

5000 Fans sind in der Alten Försterei dabei

Grund für den Anstieg des Lärmpegels: Im Stadion sind 5000 Zuschauer erlaubt und auch dabei. Union-Trainer Urs Fischer (55): „Ich freue mich für die Leute, dass sie endlich mal wieder ins Stadion können. Es gibt noch kein volles Haus, aber es wird gut gefüllt sein. Es wird nur ein Vorgeschmack sein. Wenn das Stadion voll ist, ist das noch mal eine ganz andere Wucht.“

Im ersten Test der Saison-Vorbereitung bei Drittliga-Aufsteiger Viktoria lief aus Union-Sicht trotz des 5:2-Erfolges noch nicht alles rund. Fischer gefiel zum Beispiel gar nicht, dass die beiden Gegentore nach zu einfachen Ballverlusten kassiert wurden. Immerhin: Alle elf Neuen waren im Einsatz, vier in der ersten Halbzeit, sieben im zweiten Abschnitt. Die Stürmer Andreas Voglsammer (zwei Tore) und Kevin Behrens (ein Treffer) verbuchten gleich mal persönliche Erfolgserlebnisse.

Probleme hatte Polens National-Linksverteidiger Tymoteusz Puchacz, der nach seinem EM-Urlaub erst eine Woche beim Team ist und dem der Magen (ein Union-Debüt geht eben durch und durch ...) zu schaffen machte. Fischer: „Wichtig war, dass er sein erstes Spiel gemacht hat. Da war auch eine gewisse Nervosität mit dabei.“

Gegen Dynamo sind wohl auch drei Mann dabei, die bei Viktoria fehlten: Vizekapitän Marvin Friedrich war leicht erkrankt, Suleiman Abdullahi wurde geschont, Leon Dajaku hatte einen privaten Termin. Fest steht, dass Stammtorwart Andreas Luthe in der Kiste steht.