Paul Jaeckel verteidigt ab nächster Saison für den 1. FC Union.  Imago

Was der KURIER bereits Anfang April schrieb, ist nun offiziell: Der 1. FC Union verpflichtet zur kommenden Saison U21-Nationalspieler Paul Jaeckel.

Der Abwehrspieler kommt von Zweitligist SpVgg Greuther Fürth nach Köpenick. „Für mich bedeutet der Wechsel die Chance, in einer der besten Ligen Europas zu spielen. Union ist ein besonderer Verein und ist noch sehr jung in der Bundesliga, dennoch haben sie ihre Qualität schon unter Beweis gestellt“, wird der 22 Jahre alte Jaeckel am Donnerstag in einer Mitteilung von Union zitiert.

Hoffen auf die U21-Endrunde 

Der gebürtige Eisenhüttenstädter Jaeckel kommt aus dem Nachwuchsleistungszentrum des FC Energie Cottbus, wechselte dann zum VfL Wolfsburg und wurde in Fürth Stammspieler.

Bei der Vorrunde der U21-EM war der 1,89 Meter große Innenverteidiger nicht dabei. Er hat aber noch die Möglichkeit, sich für die Endrunde ab 31. Mai zu empfehlen. „Paul hat eine sehr gute Ausbildung genossen und ist ein reflektierter junger Spieler, der sich bereits in der Spitzengruppe der 2. Bundesliga beweisen konnte“, erklärte Unions Sport-Geschäftsführer Oliver Ruhnert zum Wechsel.

Aufstieg mit Fürth? 

Jaeckel möchte sich mit dem Bundesliga-Aufstieg aus Franken verabschieden, um dann in der kommenden Spielzeit mit Union auf seinen alten Verein zu treffen. Jaeckel: „Wir haben noch sehr wichtige Spiele vor der Brust, und nur darauf möchte ich mich aktuell fokussieren. Deshalb gibt es jetzt auch noch keine Abschiedsworte, sondern nur das Versprechen, dass ich bis zum letzten Tag der Mannschaft helfen möchte.“

Wird wohl nicht die einzige Vollzugsmeldung bleiben in den kommenden Tagen. Denn Leihspieler Keita Endo lehnte sich im Kicker-Interview (Donnerstagsausgabe) weit aus dem Fenster, was seine Zukunft anging. Er sehe dem „sehr, sehr positiv entgegen“, entgegnete er bei der Nachfrage, ob Union die Kaufoption ziehen werde nach dieser Saison.