Keita Endo –  hier im Duell mit Dortmunds Jude Bellingham – will kommende Saison bei Union richtig durchstarten. imago/Matthias Koch 

Es lag in der Luft, jetzt haben sie die Katze aus dem Sack gelassen. Erwartungsgemäß hat der 1. FC Union die Kaufoption bei Keita Endo gezogen und den bisherigen Leihspieler von Yokohama Marinos fest verpflichtet.

Der Start für den Flügelflitzer war alles andere als optimal. Er kam mit einer Wadenverletzung letzten Sommer in die Hauptstadt. Dennoch sollte er gleich durchstarten. „Er war eigentlich für den ersten Spieltag gegen Augsburg für die Startelf vorgesehen gewesen. Doch dann hat er sich beim letzten Test in Amsterdam erneut verletzt“, hatte Trainer Urs Fischer vor kurzem verraten. 

Durch einen weiteren Rückschlag kam der 23-Jährige nur zu insgesamt 14 Einsätzen für die Köpenicker, nur vier davon in der Startelf. In den letzten Wochen deutete sich aber an, dass er die erwünschte Belebung auf den Außenbahnen im Spiel der Köpenicker sein könnte. Daher wurde die Option gezogen. Auch wenn Union wie üblich keine Angaben über die Vertragslaufzeit machte, kann getrost davon ausgegangen werden, dass sein Arbeitspapier sich bis mindestens zum Sommer 2023 erstreckt. Wäre ja auch unsinnig, einen Spieler zu kaufen und ihn dann womöglich nach nur 12 Monaten für lau wieder ziehen lassen zu müssen. 

Endo selber sprach jüngst im Kicker davon, dass dieses Jahr für ihn nicht nur sportlich schwer gewesen sei. Als Stürmer mit zu verteidigen, sei bei seinem bisherigen Klub nie üblich gewesen. Die Pandemie erschwerte zusätzlich das Eingewöhnen. „Ich habe noch nie in meinem Leben so wenig Menschen getroffen“, meinte der zum erweiterten Kader der Nationalmannschaft Japans gehörende Angreifer.  

Das soll sich künftig ändern. Und auch torgefährlicher möchte er gerne werden. Bislang steht da nur der Führungs-Treffer beim 5:0 gegen Bielefeld auf seinem Konto. Luft nach oben nennen das Trainer gerne.