Wird in den kommenden Wochen wieder viel telefonieren müssen: Oliver Ruhnert, der Manager des 1. FC Union.
Wird in den kommenden Wochen wieder viel telefonieren müssen: Oliver Ruhnert, der Manager des 1. FC Union. Imago/Matthias Koch

Es ist für ihn eine Zeit gekommen ... Aber keine besinnliche, sondern eher eine der hektischen Betriebsamkeit. Für Oliver Ruhnert, den Manager des 1. FC Union, gilt es ja nicht nur die Tage bis zum Ende des Transferfensters am 31. Januar zu nutzen, um den Kader zu optimieren, sondern es gilt ja jetzt schon, den Blick Richtung kommende Saison zu schärfen. Denn zahlreiche Arbeitspapiere bei den eisernen Profis gehen nicht über den 30. Juni 2023 hinaus.

Zugegebenermaßen ist es nicht ganz einfach, die genaue Zahl der auslaufenden Verträge zu beziffern. Die Köpenicker machen ja seit geraumer Zeit ein Geheimnis aus den Laufzeiten der Verträge. Dennoch zeichnet sich ein Bild ab, dass es wiederum um eine zweistellige Anzahl an Personalentscheidungen geht.

1. FC Union: Kaufoptionen für Leite und Baumgartl 

Am einfachsten ist das noch bei den drei Leihkickern. Diogo Leite (FC Porto), Timo Baumgartl (PSV Eindhoven) und Lennart Grill (Leverkusen) müssten Stand jetzt ja zurück zu ihren Stammvereinen. Wobei Union bei den ersten beiden eine Kaufoption besitzt. Und im Falle des Portugiesen kann man getrost davon ausgehen, dass diese auch gezogen wird. Der 23-Jährige dürfte aber jeden Cent der 7,5 Millionen wert sein. Bei Baumgartl hängt viel davon ab, was die Niederländer am Ende aufrufen würden.

Dazu kommen aber auch noch Rani Khedira, Julian Ryerson und Christopher Trimmel. Bei Trimbo, dem Anti-Peter-Pan der Köpenicker – Sie wissen schon, der Bube klein, der nie älter wollte sein –, sollte es arg verwundern, wenn die Eisernen und der Österreicher sich nicht irgendwie über eine weitere Zusammenarbeit einig werden sollten. Und sei es nur, um von ihm die Zusammensetzung des Jungbrunnens zu erfahren, in den er mal gefallen sein muss.

Ruhnert will Trio beim 1. FC Union halten

Auch bei Ryerson und Khedira wäre es höchst erstaunlich, wenn Ruhnert sich nicht ernsthaft um eine Weiterverwendung in Diensten des 1. FC Union bemühen würde. Khedira ist einer der Unverzichtbaren, der Norweger erstmals in seiner Union-Zeit echter Stammspieler.

Neben diesem Sextett wären auch die Herren Kevin Behrens (Tendenz: bleibt), Genki Haraguchi (Zukunft offen), Niko Gießelmann (hat es in der eigenen Hand), Kevin Möhwald und Levin Öztunali Stand jetzt im Sommer nicht mehr eisern. Dem letztgenannten Duo würde Ruhnert ja ohnehin keine Steine in den Weg legen, sollten sie sich in diesem Winter verändern wollen.

Es gibt also viel zu tun für Oliver Ruhnert, damit es für den 1. FC Union weiterhin eine große Freud’ bringt.

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