Rick van Drongelen und Timo Baumgartl: In der Union-Elf der kommenden Saison ist nur Platz für einen der beiden Abwehr-Neuzugänge. Imago/Matthias Koch

Es war das altbekannte Spiel wie jeden Sommer in Bad Saarow. Wer ist denn bitte schön jetzt wer? Bei elf Neuzugängen ist es nicht immer ganz einfach, die Übersicht zu behalten. 27 Mann hat Trainer Urs Fischer derzeit im Brandenburgischen zum Übungsbetrieb versammelt. Und wie immer stellt sich auch vom ersten Tag an die Frage: Wer wird denn für den 1.FC Union im Ligaalltag die Kohlen aus dem Feuer holen?

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Machen wir uns doch einfach mal Gedanken. Zugegebenermaßen eine sehr frühe Überlegung. Denn im Lauf der Vorbereitung wird es ja noch Ausfälle geben und Abgänge sind ja derzeit auch nicht auszuschließen. Auch ist ja noch unklar, ob Union eine Dreier- oder Viererkette bevorzugen wird. Und doch sind solche Spiele ja nicht langweilig.

Im Tor ist es relativ einfach, da hat Andreas Luthe seinen Platz sicher. Auch in der zentralen Abwehr wird es nicht so viele Veränderungen geben. Rechts startet Marvin Friedrich, in der Mitte steht Robin Knoche und für die linke Seite ist nach Nico Schlotterbecks Abgang Rick von Drongelen als Linksfuß prädestiniert. Auch wenn Eindhoven-Leihgabe Timo Baumgart selbstbewusst verkündete: „Ich habe schon den Anspruch zu spielen. Deshalb bin ich hergekommen.“

Union Berlins erste Elf: Trimmel hat die Nase im Duell mit Wszolek vorn

In der Reihe davor hat Christopher Trimmel wohl die Nase vorn gegenüber dem von Legia Warschau gekommenen Pawel Wszolek. Auf der linken Seite muss man seinem Landsmann Tymoteusz Puchacz große Chancen einräumen. Im zentralen Mittelfeld tummeln sich – auch durch die Operation von Grischa Prömel – der Ex-Augsburger Rani Khedira und Robert Andrich.

Imago/Matthias Koch
Unions Elf für die Dritte Bundesliga-Saison

                                              Luthe

               Friedrich             Knoche             van Drongelen

Trimmel                Khedira              Andrich                        Puchacz

                                           Haraguchi

                              Voglsammer           Kruse

Genki Haraguchi könnte die Position hinter den beiden Spitzen in der Schaltzentrale einnehmen. Auch in der kommenden Saison wird an Max Kruse kein Weg vorbeiführen, so er denn gesund von den Olympischen Spielen aus Japan wiederkommt. Als zweiter Sturmpartner müsste man wohl auf Andreas Voglsammer setzen, der ja anders als Kevin Behrens schon Bundesligaerfahrung besitzt.

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Fünf von elf Zugängen wären damit mindestens potenzielle Startelfkandidaten.