Union-Manager Oliver Ruhnert jubelte nicht über das Pokal-Los, kündigt RB Leipzig aber einen harten Kampf an. Imago

Dicker hätte es für den 1. FC Union nicht kommen können. Im Halbfinale des DFB-Pokals müssen die Eisernen bei RB Leipzig antreten. Wenigstens ein Heimspiel hätte Bob-Olympiasiegerin Laura Nolte für die Köpenicker aus dem Topf holen können, nachdem sie zuvor als erste Paarung Hamburger SV gegen den SC Freiburg gezogen hatte. Es sollte nicht sein.

Union-Manager Ruhnert kämpferisch

„Sicherlich scheint das Los im Moment am schwierigsten zu sein, aber wir werden nach Leipzig reisen, um unser Bestes zu geben und über uns hinauszuwachsen“, erklärte Oliver Ruhnert, Geschäftsführer Profifußball bei den Berlinern.

Des einen Leid ist des anderen Freud. RR-Trainer Trainer Domenico Tedesco über das Heimspiel gegen die Eisernen: „Dieses wollen wir gewinnen und ins Finale einziehen.“ Während Union vom zweiten Endspiel träumt, wäre es für Leipzig die dritte Finalteilnahme nach 2019 und 2021. Beide Endspiele verlor Leipzig gegen Bayern München und Borussia Dortmund.

Leipzig-Trainer warnt vor Union

Vor der Endspielteilnahme warnte der Trainer des Tabellenfünften aber zunächst vor dem Gegner in der Vorschlussrunde. „Natürlich wissen wir um die Stärken von Union, nicht zuletzt wegen der Niederlage in der Hinrunde. Das ist eine richtig gute Mannschaft, die auch in dieser Saison wieder eine gute Rolle spielt“, sagte Tedesco, „ein bisschen kurios ist es schon, dass wir innerhalb weniger Tage zwei Mal auf sie treffen werden.“ Am Wochenende nach dem Halbfinale ist Leipzig am 31. Spieltag der Bundesliga erneut Gastgeber für Union.

In der zweiten Begegnung treffen Zweitligist Hamburger SV und der SC Freiburg aufeinander. Das Halbfinale wird am 19. und 20. April ausgetragen, das Finale steigt am 21. Mai in Berlin.

Lesen Sie hier mehr über die Eisernen >>