Solche Laternen – allerdings mit Union-Motiven – werden die Profis des 1. FC Union am Montag in einer Berliner Schule basteln.
Solche Laternen – allerdings mit Union-Motiven – werden die Profis des 1. FC Union am Montag in einer Berliner Schule basteln. Union-Stiftung/zVg

Advent, Advent, ein Lichtlein brennt. Man könnte auch ein „Laterne, Laterne“ anstimmen. Was das mit dem 1. FC Union zu tun hat? Sehr viel. Denn am Montag werden die eisernen Profis auf Initiative der vereinseigenen Stiftung Union vereint – Schulter an Schulter wieder einmal ein Stück weit ihrer sozialen Verantwortung gerecht. Verschiedene Projekte über die ganze Stadt verteilt erhalten Besuch von den Köpenickern und werden gemeinsam mit ihnen an einem sozialen Tag Kunst und Fußball vereinen oder einfach nur denen für ein paar Stunden unter die Arme greifen, die es bitter nötig haben.

Die Anna-Seghers-Schule in Adlershof und die Grundschule am Schäfersee in Reinickendorf freuen sich auf den Besuch von Christopher Trimmel & Co. Doch die Kicker des Tabellenfünften werden dort nicht einfach nur eine obligatorische Autogrammstunde geben oder Fragen beantworten, sondern gemeinsam mit den Schülern etwas auf die Beine stellen.

Der Plan: Es sollen riesige Laternen im Union-Stil bemalt und gebastelt werden, die anschließend dann rund um die Alte Försterei installiert werden. Im neuen Jahr werden sie dann für einen guten Zweck verkauft oder versteigert. 

Profis des 1. FC Union besuchen Flüchtlingsunterkunft

Auch beim alternativen Weihnachtsmarkt für sozial schwache Familien der Stadtmissionsgemeinde Frankfurter Allee werden die Kicker als helfende Hände vor Ort sein und sich an den verschiedenen Ständen einbringen und so den Kids einen unbeschwerten Adventsnachmittag ermöglichen. 

Auch in der Zürichstraße in Neukölln kommen rund 25 Viertklässler in den Genuss, eine Sportstunde unter Anleitung der Union-Profis absolvieren zu dürfen. Und natürlich dürfen sie anschließend befragt und gelöchert werden von den jungen Pennälern. Der Besuch einer Begegnungsstätte für Geflüchtete steigt in der Chris-Gueffroy-Allee 47–65. Wobei die Spieler dabei auch einen Blick in eine Wohnung werfen können, um sich selber einmal ein Bild davon zu machen, unter welchen Umständen und Beeinträchtigungen die Geflüchteten jetzt in Deutschland leben. 

1. FC Union hilft Logistikküche am Hauptbahnhof

In der Logistikküche am Hauptbahnhof wird jede helfende Hand gebraucht, bei der Zubereitung von Mahlzeiten für obdachlose Menschen: Die Logistikküche ist Teil des Inklusionsunternehmens Komm und Sieh. 40 Prozent der Menschen, die dort arbeiten, haben eine ausgewiesene Schwerbehinderung. Das Team um Küchenchef Dirk Seeliger versorgt täglich die Notunterkünfte und die Unterkunft Schutz und Neustart (SUN) der Stadtmission mit mehr als 430 Mahlzeiten für obdachlose Menschen.

An den Wochenenden wird zusätzlich für Geflüchtete in der Kopernikusstraße warmes Essen zubereitet. Rund 40 Kilo Gemüse, 30 Kilo Wurst und mehr als 60 Kilo Nudeln gilt es zu verarbeiten, wenn beispielsweise das beliebte Wurstgulasch mit Nudeln auf dem Speiseplan steht.

Eisern Union, eisern für dich sozusagen!

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