Will in dieser Woche die Zügel noch einmal anziehen: Unions Trainer Urs Fischer.
Will in dieser Woche die Zügel noch einmal anziehen: Unions Trainer Urs Fischer. Imago/Nordphoto

Testspiele vorbei, Vorbereitung abgeschlossen? Mitnichten! Beim 1. FC Union gibt man sich keinen Illusionen hin. Egal wie gut die letzten Wochen gewesen sein mögen, egal wie viel von dem, was sich Trainer Urs Fischer in den Kopf gesetzt hatte, auch umgesetzt worden ist, es ist noch ein weites Stück Weg zu gehen, ehe dieser eiserne Jahrgang 22/23 voll im Saft sein wird.

Wir machen Schritte. Aber wir sind noch nicht da, wo wir sein wollen, so Trainer Urs Fischer. Die kommende Woche ist daher für den 56-Jährigen eine Mischung aus normaler Vorbereitung auf ein Pflichtspiel und einer Vertiefung der Vorbereitung auf die Saison. „Wir werden noch mal im Training Gas geben, aber wir müssen auch im Hinblick auf die Aufgabe in Chemnitz bereit sein. Das wird kein Selbstläufer da“, sagte Unions Chefcoach.

Da steht den Profis der Köpenicker in den kommenden Tagen also ein kleiner Balanceakt bevor.

Der 1. FC Union will ein Testspiel für Morton Thorsby

Zwei freie Tage spendiert der Schweizer Fußballlehrer seinen Profis. Sonntag war Auslaufen, Montag und Dienstag sozusagen Homeoffice. Am Mittwoch bittet Fischer wieder zum Übungsbetrieb. Denn noch muss an einigem gefeilt werden.

„Es wäre schön, wenn man alles nach fünf Wochen Vorbereitung hinbekommen würde. Aber man sollte nicht vergessen, dass wir zehn Neue haben. Und auch mit Puchacz und van Drongelen zwei Rückkehrer. Da gilt es auch erst mal wieder an unsere Prinzipien zu gewöhnen“, so Fischer.

Zudem wollen die Eisernen noch ein Testspiel für ihren jüngsten Neuzugang Morton Thorsby organisieren. Damit der eine schnelle Bindung zu den Kollegen findet. „Das ist etwas schwierig. Kommenden Montag spielen wir in Chemnitz, am Sonnabend ist schon das Derby. Ich denke, das wird in der Woche danach etwas. Nach Hertha spielen wir erst am Sonntag wieder in Mainz. Da wird das besser passen“, so Trainer Urs Fischer.

Lesen Sie hier mehr über den 1. FC Union >>