Coronapolitsch korrekte Begrüßung zwischen Union-Trainer Urs Fischer (l.) and Mainz-Coach Achim Beierlorzer. Am Ende gab es auch ein korrektes Unentschieden. Foto: Odd Andersson/AFP

Wer es vorher schon befürchtet hatte, sah sich nach diesem Abend bestätigt. Der Weg zum Klassenerhalt wird ein ganz langer werden für die Jungs vom 1. FC Union. Und kein Spaziergang mal so eben gemütlich die Wuhle entlang.

Natürlich hat kein Mensch wirklich erwartet, dass die Eisernen sich schon nach 28. Spieltagen in Sicherheit wiegen können. Wäre auch vermessen gewesen für einen Aufsteiger.

Doch zwischenzeitlich hatte man ja fast den Eindruck gewonnen, dass das Wunder von der Wuhle möglich sein könnte, so formidabel waren die Köpenicker in der Liga unterwegs gewesen. Bis exakt zur Corona-Zwangspause eben. Nun ist halt alles zurück auf Normalnull.

Union steckt Schockmomente weg

Was einen aber positiv stimmen kann, ist dass die Eisernen sich nicht unterkriegen lassen wollen. Zwei Schockmomente wurden weitestgehend weggesteckt. Der frühe Rückstand und Andrichs Ampelkarte. Es wurde danach trotzdem versucht, auch in Unterzahl zum Erfolg zu kommen und zu keiner Zeit irgendwie aufgesteckt.

Hoffnungsfroh stimmt einen zudem, dass alle anderen Mitkellerkinder – bis auf die Düsseldorfer Fortuna eben – auch nicht wirklich vom Fleck gekommen sind. Die sind nur noch vier Zähler hinter Union. Daher kann dieser eine Punkt, der erste nach dem Re-Start, noch ganz wertvoll werden.