Dirk Zingler, Präsident des 1. FC Union,  jubelt beim Abpfiff des 3:2 gegen den VfL Bochum auf der Tribüne der Alten Försterei. imago/Contrast/Oliver Behrendt

Weiter. Immer weiter! Ganz nach vorn. Der 1. FC Union will in der kommenden Saison nicht nur seine vierte Bundesligaspielzeit absolvieren, sondern sich endgültig festsetzen in Deutschlands Eliteklasse. 

Manch einer wähnt die Eisernen schon da. Immerhin hat man in der Ewigen Tabelle schon Vereine wie Saarbrücken, Dresden und Oberhausen hinter sich gelassen. Und die Vorgenannten haben deutlich mehr Kicks in der Beletage des deutschen Fußballs absolviert als die Eisernen.

Doch es zeichnet den 1. FC Union aus, dass er halt nicht vergisst, wo er herkommt. Ja, auch Cottbus tanzte zweimal in der Bundesliga. Jedes Mal drei Jahre in Folge. Doch wo sind die Lausitzer jetzt? Eben. Zweitagesfliegen wie Paderborn und Fürth soll es für die Köpenicker eben auch nicht sein. Union besinnt sich Jahr für Jahr auf seine Wurzeln.

Union-Boss Dirk Zingler will noch mehr

Eigentlich müssten die Möglichkeiten der Köpenicker ausgereizt sein. Ohne Investor. Solange das Stadion nicht ausgebaut ist. Doch Unions Präsident Dirk Zingler will das nicht so sehen. Union ist die kleine Raupe Nimmersatt in Deutschlands Fußball-Oberhaus.

Ausruhen wolle man sich nicht, betonte Zingler: „Ja, da geht noch mehr, natürlich!“ Und jetzt kommt es! Eine Steigerung verbinde er jedoch nicht mit einem Tabellenplatz. Da wurde Union ja jetzt sensationeller Fünfter.

Interessanter Ansatz. Nicht Rang vier wäre für Zingler die weitere Steigerung, von der man im Übrigen nur einen Zähler und rund 30 Tore entfernt gewesen war, sondern ein weiter sorgenfreies Leben. Sondern eine Infrastruktur, mit der man den Ligaverbleib für die kommenden Jahren ermöglichen kann.

„Wir müssen in allen Bereichen noch besser werden. Und wir können noch besser, noch erfolgreicher werden. Ja, da geht noch mehr. Wäre ja schrecklich, wenn wir hier sitzen und sagen: Das war’s. Wir verringern den Abstand zu anderen Klubs der Bundesliga in großen Schritten. Zum Mittelfeld haben sich die Abstände fast aufgelöst“, so Präsident Dirk Zingler.

Die Eisernen sind wie das berühmte Raumschiff Enterprise

Star-Trek-like stoßen die Eisernen in Bereiche vor, die Union noch nie zuvor gesehen hat. Die Enterprise aus Köpenick ist in der Bundesliga-Galaxie unterwegs, um diese nicht nur mal kurz zu erforschen, sondern um mit ihr zu verschmelzen.

Woran man sich fast schon gewöhnt hat, es nahezu als selbstverständlich hinnimmt. „Seit 18 Jahren ist es meine Aufgabe, Grenzen für diesen Klub zu verschieben, immer ein Stück mehr, um uns weiterzuentwickeln“, so Union-Picard Dirk Zingler weiter.

Keine Frage, die kleine Raupe nimmersatt hat noch lange nicht genug.

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