Der norwegische Nationalspieler Morton Thorsby, hier im Länderspiel gegen Schwedens Jens Cajuste, wird der nächste Sommerzugang beim 1. FC Union.
Der norwegische Nationalspieler Morton Thorsby, hier im Länderspiel gegen Schwedens Jens Cajuste, wird der nächste Sommerzugang beim 1. FC Union. imago/Bildbyran

Seitdem der KURIER die frohe Botschaft verkündet hatte, dass weitere Transfers nicht am Geld scheitern würden, bemüht sich Unions Manager Oliver Ruhnert darum, die Kohle unter die Leute zu bringen. Nun fließen die nächsten 3,8 Millionen Euro. Diesmal nach Italien. Für Morten Thorsby.

Kleiner Scherz. Auch ohne Hilfe des KURIER weiß Ruhnert ja, was er will. Diesmal wird der Zaster in einen norwegischen Nationalspieler investiert. Der in Oslo geborene 1,89 Meter große Mittelfeldspieler wird von Sampdoria Genua losgeeist. Das erste Angebot in Höhe von 3 Millionen Euro war dem Klub aus der Hafenstadt zu wenig. Nun hat Union nachgelegt.

Über Heerenveen zu Sampdoria – nun kommt Thorsby zum 1. FC Union

Wer ist dieser Thorsby? Groß geworden beim Fahrstuhlteam Staerbak IF wechselte er 2014 als 18-Jähriger nach Holland zu Heerenveen. Von dort aus ging es fünf Jahre und 115 Eredivisie-Spiele später zu Sampdoria nach Italien. Ablösefrei übrigens. Dort absolvierte der Mittelfeldallrounder 92 Kicks in der Serie A, wurde norwegischer Nationalspieler (15 Länderspiele). Da Thorsbys Vertrag kommenden Sommer auslaufen würde und er nicht an einer Verlängerung interessiert war, stimmten die Genuesen einem Verkauf zu.

Union sticht bei dem Transfer den italienischen Erstligisten US Salernitana aus, der Thorsby mit einem Vierjahresvertrag locken wollte. Thorsby ist jetzt schon der zehnte Zugang bei den Eisernen in diesem Sommer.

Das Gedränge im Mittelfeld der Eisernen wird dadurch natürlich noch größer. Eigentlich können sich Kevin Möhwald und Levis Öztunali jetzt die Karten legen. Bei Letzterem besonders schade. Denn der bringt von Haus aus alles mit, was einen guten Kicker ausmacht. Doch irgendetwas scheint ja nicht zu stimmen, wenn man sich weder beim HSV noch in Leverkusen oder Mainz wirklich durchsetzt.

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