Schließt sich dem 1. FC Union Berlin an: Der Außenbahnspieler Tim Skarke (25) kommt ablösefrei aus Darmstadt. dpa/homas Frey

Der nächste Neuzugang bei den Eisernen. Der fünfte schon. Und wieder mal einer aus Liga zwei. Der 1. FC Union bliebt sich also treu, was das Beuteschema seiner Zugänge betrifft. Diesmal angelten sich die Köpenicker Tim Skarke, der ablösefrei aus Darmstadt kommt.

Skarke ist 25 Jahre jung, 1,80 Meter groß und absolvierte für die Lilien nach einer hartnäckigen Adduktorengeschichte immerhin noch 18 Spiele (5 Tore) in der abgelaufenen Spielzeit. In den beiden Saisons davor war der ursprünglich aus Heidenheim gekommene Flügelflitzer Stammkraft bei den Hessen.

1. FC Union: Skarke kommt wegen der Dreifachbelastung

„Durch die kommende Dreifachbelastung brauchen wir einen breiten Kader. Tim spielt bevorzugt auf der rechten Seite, kann aber auch auf der linken Außenbahn spielen. Mit ihm kommt eine weitere spannende und variable Option für den Flügel dazu“, so Unions Manager Oliver Ruhnert.

Interessanterweise gab es diese Position in der zu Ende gegangenen Saison eigentlich nicht bei den Eisernen. Urs Fischer spielte ja anders als in den Vorjahren selten im 4-3-3 oder 3-4-3. Der ursprünglich mal für diese Rolle auf der Außenbahn verpflichtete Pawel Wszolek wurde in der Winterpause wieder an seinen Ex-Klub Legia Warschau verliehen.

Könnte also ein Indiz dafür sein, dass der Pole doch nicht in die Wuhlheide zurückkehrt, sondern seine Zukunft weiter in Warschau sieht. Drei Spieler für den rechten Flügel wären aber wohl einer zu viel. Denn auch Sheraldo Becker könnte dort ja agieren, auch wenn er zuletzt mit Taiwo Awoniyi eine echte Doppelspitze gebildet hatte.

1. FC Union: Skarke ist der vierte mit Heidenheimer Vergangenheit

Skarke, der jetzt nach Robert Andrich, Andreas Voglsammer und Sebastian Griesbeck der vierte Kicker mit Heidenheimer Vergangenheit bei den Eisernen ist, ist bekennender Bayern-Fan und soll als Kind in Oliver-Kahn-Bettwäsche geschlafen haben.

Die Lilien versuchten vergeblich, ihm eine Vertragsverlängerung schmackhaft zu machen. Zweimal lehnte Skarke ein Angebot ab. Fast logisch, wenn die Bundesliga ruft. Und den Sprung dahin zurück hat der Zweitligist nun knapp verpasst.

„Ich freue mich sehr, bei einem Verein wie dem 1. FC Union Berlin den nächsten Schritt meiner Karriere gehen zu können. Ich möchte mit meinen Qualitäten mithelfen, die tolle Entwicklung weiter voranzutreiben, die der Verein in den vergangenen Jahren durchlaufen hat“, wird der Fachabiturient auf der Homepage der Eisernen zitiert.

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