Will den VfL Wolfsburg nach viereinhalb Jahren verlassen und nun zum 1. FC Union kommen: Jerome Roussillon.
Will den VfL Wolfsburg nach viereinhalb Jahren verlassen und nun zum 1. FC Union kommen: Jerome Roussillon. Imago/regios24

Linksverteidiger ante portas! Der 1. FC Union scheint auf der Suche nach Verstärkung in der Bundesliga fündig geworden zu sein. Jérôme Roussillon von VfL Wolfsburg ist im Anflug.

Der 30-jährige Franzose hat das Trainingslager der Niedersachsen im portugiesischen Almancil bereits verlassen. Wölfe-Coach Niko Kovac hatte für den 1,75 Meter großen Schienenspieler keine echte Verwendung. Ganze vier Spiele mit nicht einmal 20 Einsatzminuten durfte Roussillon ran. In der Vorsaison waren noch ganze 26 Einsätze für den ehemaligen französischen Junioren-Nationalspieler unter Florian Kohfeldt notiert gewesen. 

Weil die Werkself in Roussillons Landsmann Nicolas Cozza (24) vom HSC Montpellier bereist einen Nachfolger an der Angel haben, kann Roussillon gehen. Sein Vertrag wäre ohnehin im Sommer ausgelaufen. 

Für den 1. FC Union ist Roussillon ein Sofortersatz

Offen scheint derzeit nur, auf welcher Basis Roussilon kommt. Und ob Union überhaupt eine Ablöse zahlen muss. Teuer wird es auf jeden Fall nicht, obwohl die Niedersachsen 2018 um die 5 Millionen Euro an Montpellier HSC für Roussillon überwiesen.

Klar ist: Ein Leihe geht ja nicht bei einem auslaufenden Vertrag. Denkbar wäre also ein Kontrakt mit einer eineinhalbjähriger Laufzeit oder ein nur bis zum Sommer befristeter Kontakt.

Roussillon könnte ablösefrei zum 1. FC Union kommen

Bei den Eisernen war ja durch die Leihe von Tymoteusz Puchaz zu Panathinaikos Athen Bedarf entstanden. Die Griechen besitzen zudem eine Kaufoption bei dem mehrfachen polnischen Nationalspieler. Eine Rückkehr ist also eher unwahrscheinlich. Roussillon scheint angesichts seiner 30 Lenze aber bei den Eisernen wohl eher als Backup für Julian Ryerson und Niko Gießelmann eingeplant. 

Am Freitag wurden noch letzte Details verhandelt. Auch wenn es offenbar eine Grundsatzeinigung gibt. Roussillon kennt die Bundesliga, könnte eine Soforthilfe sein. Was ja mit eine Voraussetzung für Manager Oliver Ruhnert gewesen ist, wenn er noch einmal tätig werden sollte. 

Für Trainer Urs Fischer würde sich zudem so die Gelegenheit ergeben, den Franzosen noch vor dem Ligastart gegen Hoffenheim am 21. Januar (15.30 Uhr) auf Herz und Nieren zu prüfen, wenn es an diesem Sonnabend gegen den slowakischen Erstligasechsten MSK Zilina geht. Den können übrigens Jordan Siebatcheu und Paul Seguin verpassen. Beide kehrten angeschlagen aus Spanien zurück nach Berlin. 

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