Benny Köhler zusammen mit Christopher Trimmel beim Relegationsrückspiel des 1. FC Union gegen den VfB Stuttgart im Mai 2019. Foto: imago images/Sportfoto Rudel

Bei den einen erlebte er seine schönste Zeit als Profi, bei den anderen beendete er seine Karriere. Kein Wunder, dass für Benjamin Köhler das Aufeinandertreffen seiner beiden Ex-Vereine 1. FC Union und Eintracht Frankfurt das Duell dieses Spieltages ist.

Wem nun die Daumen drücken? Auch heute noch gilt für ihn der Faust-Klassiker „Zwei Seelen wohnen ach in meiner Brust“. Folglich wich er der Frage nach dem möglichen Gewinner gegenüber der Eintracht-Homepage aus. „Bitte lasst mich nicht tippen!“, meinte der 40-Jährige, der zusammen mit Karim Benyamina und Shergo Biran bei Herthas Senioren weiterhin so oft wie möglich die Töppen schnürt.

Was er allerdings von der Partie erwartet, da ist er sich sicher: „Ich denke, es wird ein typisches Union-Spiel, in dem es zur Sache gehen wird. Aber auch Frankfurt lässt sich erfahrungsgemäß nichts gefallen und wird über Kampf und Willen kommen. Deshalb könnte es schon ein geiles Spiel werden.“

Die Form spreche eher für Union, wenngleich die Eisernen seiner Meinung nach gerade am Limit spielen und mit Verletzungspech zu kämpfen haben. Als Pluspunkt für die Hessen wertet er die Rückkehr von Filip Kostic nach überstandenem Innenbandriss auf der linken Flanke. „Trimmel wird auf seiner Seite sicher einiges zu tun bekommen ...“, meinte Köhler lachend.