Musste seinen Chef Urs Fischer vertreten: Unions Co-Trainer Markus Hoffmann.
Musste seinen Chef Urs Fischer vertreten: Unions Co-Trainer Markus Hoffmann. Imago/Passion2Press

Der erste Ausfall steht schon mal fest. Und ob es für Montag reichen wird, ist offen. Auch wenn man in Köpenick da guten Mutes ist. Doch die Spieltagspressekonferenz wie auch das vorausgegangene Trainingseinheit konnte Urs Fischer nicht bestreiten! Statt seiner stand sein Co-Trainer Markus Hoffmann Rede und Antwort.

Es ist das zweite Mal, dass der Österreicher seinen Chef vertreten muss. Schon beim Geisterspiel gegen den FC Bayern München beim Re-Start der Liga im Mai 2020 war er der Chef an der Seitenlinie. Jetzt wieder! Die großen Spiele halt, wie ein Witzbold anmerkte.

Seinerzeit war Fischer aus familiären Gründen verhindert. Diesmal spielt der Körper nicht so mit, wie er soll. 20 Jahre Profifußball scheinen ihre Spuren hinterlassen zu haben. Der Rücken, so heißt es unter vorgehaltener Hand! Denn die Eisernen geben ja seit geraumer Zeit keine Diagnosen mehr raus.

Der 1. FC Union will die 420.000 Euro für Runde zwei einsacken

Ein malader Rücken kann nicht entzücken! Doch wie oben schon geschildert, wird in Köpenick davon ausgegangen, dass Fischer am Montagabend in Chemnitz (18 Uhr/Sky) wieder vollumfänglich seinem Job nachgehen kann.

Andere angeschlagene gäbe es nicht, so Hoffmann. Und um was geht, sei ja auch klar. Ein Runde weiter kommen. Die 418.494 Euro, die es für Runde zwei gibt, einsacken. Und halt nicht ins Straucheln zu geraten.

Denn es kann ja keine zwei Meinungen geben über die Rollenverteilung für Unions Gastspiel beim Viertligisten aus dem Sachsenland. „Die Rolle als Favorit müssen wir annehmen. Wir werden das so seriös und mit so viel Respekt wie jedes Meisterschaftsspiel angehen“, versprach Hoffmann.

Hoffmann sieht den 1. FC Union gut gerüstet

Für beide Teams ist es der Pflichtspielstart. Das sollte zumindest den Chemnitzern keinen Vorteil verschaffen. „Ob das für uns besser ist, kann ich nicht sagen. Beide Teams wissen nicht, wo sie wirklich stehen. Wenn du schon zwei-, dreimal gespielt hast, hast du ja einen gewissen Rhythmus. Es gibt keinen Vorteil für irgendeinen“, so Hoffmann. Mal abgesehen von dem, dass die größere Qualität sich einfach durchsetzen müsste. Und die ist eben auf Seiten der Köpenicker zu Hause.

Vorbereitet sei man. Man habe die Videos von den drei Testspielen der Himmelblauen gesichtet. Also eine ungefähre Vorstellung davon, was auf einen zukommen könnte. „Wir fahren nichts in Blaue dahin“, versprach Hoffman. Gut gebrüllt, Löwe. Denn ein himmelblaues Wunder möchte keiner bei den Rot-Weißen erleben. Eher dem Traum vom Endspiel in Berlin, an dem man in der Vorsaison so knapp vorbeigeschliddert war,  neues Leben einhauchen.

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