Max Kruse spielt bekanntlich nicht mehr für den 1. FC Union. Helfen kann er den Eisernen mit einem Wolfsburger Sieg in Stuttgart aber dennoch. Foto: Imago

Besser kann man Kritiker nicht verstummen lassen. Nach dem Horror-Spiel bei Borussia Dortmund (1:6), brillierte Max Kruse bei Wolfsburgs 5:0-Sieg gegen Mainz. Dass der ehemalige eiserne Spielmacher weiter nach Köpenick schielt, verriet er im Anschluss – natürlich im Internet. Jetzt kann Kruse für neue Schlagzeilen in Berlin sorgen, indem er am Wochenende im Duell in Stuttgart Hertha-Hilfe leistet. Auftrag an Max Kruse: Erfülle Unions letzten Wunsch!

Während der 1. FC Union die Erfolgswelle in Richtung Europa reitet und am Freitag im Heimspiel gegen Greuther Fürth (20.30 Uhr, DAZN) den fünften Sieg in Folge einfahren will, steckte Kruse in Wolfsburg so richtig im Schlamassel. Bis vergangenes Wochenende. Beim 5:0-Sieg der zuvor gehörig aus der Spur geratenen Wölfe glänzte der mittlerweile 34 Jahre alte Kruse mit einem Dreierpack.

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Wie wichtig die Partie für den VfL war, der sich plötzlich im Abstiegskampf wiederfand, gestand der Ex-Unioner im Anschluss: „Wir müssen uns nichts vormachen, dass das ein Endspiel war. Natürlich kommuniziert man das nicht so nach außen, aber wir als Mannschaft wussten, dass sehr, sehr viel auf dem Spiel stand.“

Max Kruse schaut Union und gratuliert

Einen Tag später jubelte Kruse, der bei vielen eisernen Fans durch seinen Blitz-Wechsel nach Wolfsburg gehörig Kredit verspielte, erneut – über Unions 2:1-Mentalitätssieg bei RB Leipzig und natürlich im Internet. „Völlig verdient. Trotz nicht gegebenem Elfmeter“, schrieb Kruse auf Instagram.

Max Kruse gratulierte dem 1. FC Union zum 2:1-Sieg bei RB Leipzig auf seinem Instagram-Kanal. Foto: Instagram

Neben den Glückwünschen (und den 5 Millionen Euro Ablöse, die Manager Oliver Ruhnert für ihn kassierte) kann Kruse auch aktiv noch etwas für Union tun. Zumindest indirekt. Denn neben dem erneuten Europa-Traum haben die Unioner noch einen Wunsch: Den Klassenerhalt von Hertha BSC.

Max Kruse kann das Berliner Derby retten

Union-Kapitän Christopher Trimmel erklärte bekanntlich nach dem 4:1-Erfolg beim Rivalen aus dem Westen vor drei Wochen, dass er nun Hertha die Daumen drücke. Der Grund: Die Sehnsucht nach weiteren magischen Nächten im Berliner-Fußball – und zwar in der Bundesliga. Trimmel: „Diese Derbys, es macht Spaß, es macht Bock. Jeder der heute im Stadion war, weiß, das sind Spiele, die will man spielen als Fußballer. Vor ausverkauftem Haus. Das ist das Schönste, was es gibt als Fußballer.“

Hertha hat sich zwar durch den jüngsten Aufwärtstrend selbst aus dem Abstiegssumpf gezogen und will auch im Kellerduell bei Arminia Bielefeld (Sonnabend, 15.30 Uhr, Sky) siegen, fix wäre der Klassenerhalt für Hertha allerdings erst, wenn Kruse Schützenhilfe leistet und parallel mit Wolfsburg in Stuttgart gewinnt …

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