Felix Kroos ist kein Freund des Corona-Notbetriebs in der Bundesliga. Foto: imago-images/Bernd König

Felix Kroos hat sich der Kritik seines Teamkollegen Neven Subotic vom 1. FC Union Berlin an der Saison-Fortsetzung der Fußball-Bundesliga angeschlossen. Subotic hatte unter anderem bemängelt, dass die Profis keinen Einfluss bei der Entscheidung über die Wiederaufnahme des Spielbetriebs nach der Corona-Zwangspause hatten.

«Es ging nicht ihm oder es geht den Spielern nicht darum, eine Entscheidung zu treffen, sondern einfach gehört zu werden, um im Prozess der Entscheidungsfindung ein Wort mitreden zu können», sagte Kroos der Deutschen Presse-Agentur. Im Endeffekt seien es die Spieler, die sich einem Gesundheitsrisiko aussetzen. Der 29-Jährige verwies dabei nicht nur auf die Gefahren durch das Coronavirus, sondern auch auf die Verletzungsgefahr aufgrund des wenigen Mannschaftstrainings.

«Die Leute in der DFL holen sich keinen Kreuzbandriss oder brechen sich kein Bein», sagte der jüngere Bruder von 2014-Weltmeister Toni Kroos. «Das sind wir, die der Gefahr ausgesetzt sind, was die Gesundheit betrifft. Und da wünscht man sich schon auch, eine Stimme zu haben.»

Mit Union bereitet sich Kroos im Quarantäne-Trainingslager im niedersächsischen Barsinghausen auf den Re-Start vor. Der Aufsteiger empfängt am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) Tabellenführer Bayern München.