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Antwerpen-Abschied perfekt: Wird der 1. FC Union jetzt zum neuen Kapitel?

Der Abschied ist da, der nächste Schritt scheint zu folgen: Union könnte schon bald seinen ersten Zugang für Trainer Lustrinelli präsentieren.

Author - Christian Kattner
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Profifußball-Geschäftsführer Horst Heldt hat bislang noch keinen Zugang für das Männerteam des  1. FC Union Berlin vermeldet.
Profifußball-Geschäftsführer Horst Heldt hat bislang noch keinen Zugang für das Männerteam des 1. FC Union Berlin vermeldet.Matthias Koch/Imago

Diese Worte markieren das Ende nach zehn Jahren. Und gleichzeitig sind sie ein Startsignal für den nächsten Schritt. Zeno van den Bosch (21) hat sich am Sonntag auf Instagram bei Royal Antwerpen verabschiedet. Mit emotionalen Worten in Richtung des Vereins und der Fans macht der belgische Innenverteidiger klar: Seine Zeit bei dem Klub, bei dem er zum Fußballprofi wurde, ist vorbei.

„Danke, Antwerpen. Manche Vereine sind mehr als nur ein Verein. Antwerpen ist für mich zu einem Zuhause geworden“, schreibt van den Bosch. Er spricht von Chancen, Erinnerungen und Menschen, die er niemals vergessen werde. „Ich habe alles gegeben, was ich in mir hatte – in jedem Spiel, bei jedem Training, an jedem Tag.“

Jetzt aber beginne für ihn ein neues Kapitel. Und das trägt wohl den Namen 1. FC Union Berlin. Glaubt man den Medienberichten aus dem Januar sind sich der belgische U21-Nationalspieler und die Eisernen nach absolvierten Medizincheck bereits im Winter einig geworden. Offiziell bestätigt wurde der Transfer von den Köpenickern bislang allerdings nicht. Doch nach seinem Abschied aus Antwerpen fehlt eigentlich nur noch eine Mitteilung des 1. FC Union.

Van den Bosch passt perfekt zum Spiel von Lustrinelli

Macht Geschäftsführer Horst Heldt den Deal jetzt endgültig perfekt? Wird Zeno van den Bosch der erste (offizielle) Zugang für den neuen Trainer Mauro Lustrinelli?

Der junge Belgier gilt als großes Talent und absolvierte für Antwerpen in der abgelaufenen Saison 35 Spiele. Er gehörte damit ligaweit zu den Innenverteidigern mit den meisten Startelfeinsätzen und absolvierten Spielminuten. Er gilt als spielstarker Verteidiger, der das Spiel flach und kontrolliert aus der eigenen Reihe aufbaut. Trotz seiner Physis von 1,91 Metern löst er Situationen oft durch kluges Stellungsspiel.

Seine Spielstärke im Umschaltspiel passt zu Lustrinellis Ambitionen, den Kader flexibler, jünger und im Spielaufbau dynamischer zu gestalten. In der Bundesliga könnte der Belgier bei den Eisernen den nächsten Schritt in seiner Entwicklung machen.

Das Kapitel Antwerpen hat van den Bosch nun offiziell beendet. Hier wurde er zum belgischen Nachwuchs-Nationalspieler, hier feierte er sein Profidebüt in der belgischen Liga und durfte schon in der Champions League spielen. Beim 1. FC Union würden die Bundesliga und der DFB-Pokal zu den Wettbewerben werden, in denen er die nächsten Schritte in seiner Karriere gehen möchte. Jetzt fehlt nur noch offizielle Bestätigung der Köpenicker.