Faust auf Faust, hart ganz hart – Unions Loris Karius (l.) begrüßt Rückkehrer Andreas Luthe. Wer am Sonnabend in Freiburg das Tor der Eisernen hüten wird, ließ Trainer Urs Fischer offen.  Foto: Matthias Koch

Die letzten Tage glänzte er mit Abwesenheit. Nur Loris Karius, Jakob Busk und U19-Keeper Nikolai  Kemlein tummelten sich auf dem Trainingsplatz. Am Donnerstag stieß Andreas Luthe, der aus privaten Gründen zuletzt gefehlt hatte, wieder zum Trio. 

Ob er in Freiburg gleich wieder das Tor der Eisernen hüten wird, ließ Unions Trainer Urs Fischer dennoch offen. „Wir warten das Abschlusstraining ab“, meinte der Schweizer. Dabei wird es dem Fußballlehrer weniger um Luthes körperlichen Zustand gehen als um dessen Psyche. „Natürlich hat es mit seiner Verfassung zu tun. Ich kann nicht genau sagen, ob er dabei sein wird. Ich klopfe auf Holz, dass bei den anderen Torhütern nichts geschieht“, sagte Unions Trainer.

Kruse bereit für Teileinsatz

Uneingeschränkt positiv hingegen, dass Christopher Lenz und Max Kruse wieder zur Verfügung stehen. Auch wenn bei Letzterem wohl eher an einen Kurzeinsatz gedacht werden muss. Doch bei dem im Sommer nach Frankfurt wechselnden Lenz sieht alles gut aus. Auch für 90 Minuten. „Er hat die ganze Woche voll mittrainieren können und macht einen frischen Eindruck“, berichtete Trainer Urs Fischer.

Dennoch sieht er sich vor eine schwere Entscheidung gestellt. Denn Nico Gießelmann habe laut Fischer seine Rolle als Lenz-Ersatz gut gemacht.