Taiwo Awoniyi präsentiert sich schon in seiner neuen Wirkungsstätte im Stadion von Nottingham Forest.
Taiwo Awoniyi präsentiert sich schon in seiner neuen Wirkungsstätte im Stadion von Nottingham Forest. imago/Ritchie Sumpter

Taiwo ade! Scheiden tut weh. Aber dein Scheiden macht, dass mir die Kasse lacht … Nun ist es amtlich. Der 1. FC Union meldet den Abgang seines Bundesligarekordtorschützen Taiwo Awoniy. Für rund 20 Millionen Euro wechselte der Nigerianer, der vorigen Sommer für 6,5 Millionen Euro verpflichtet worden war, in die englische Premiere League zu Nottingham Forest.

20 Buden hat der bullige Angreifer für die Eisernen in zwei Spielzeiten erzielt. Und keiner der 22.012 Besucher im Stadion An der Alten Försterei hätte am 14. Mai daran gedacht, dass der Sympathikus gegen den VfL seinen letzten Treffer für die Köpenicker erzielt hatte. Einer, mit dem immerhin die Europa League endgültig klargemacht worden war.

1. FC Union sucht Nachfolger für Taiwo Awoniyi

Nun also muss es ohne den 24-Jährigen weitergehen. Und der 1. FC Union hat die Kohle, nach adäquatem Ersatz zu fahnden. Abzüglich der Weiterverkaufsbeteiligung an den FC Liverpool haben die Köpenicker nun rund 18 Millionen Euro mehr auf dem Konto. Damit kann Manager Oliver Ruhnert bestimmt etwas anfangen. Auch wenn die Gerüchteküche noch keinen Namen als Nachfolger parat hat. Zumindest keinen, der heiß gehandelt wird.

Die insgesamt 20 Millionen Euro sind übrigens die Rekordablöse für Union. Bislang hatte Robert Andrichs Abgang zu Bayer Leverkusen im August des Vorjahres mit 6,5 Millionen Euro das meiste Geld in die Kassen gespült.

Ein Teil der Summe könnte benutzt werden, um beim Angebot für Eindhovens Philip Max nachzulegen. Doch der Löwenanteil müsste in einen neuen Angreifer investiert werden. Andreas Voglsammer oder Sven Michel könnten zwar auch in vorderster Front spielen. Aber einen Zielstürmer wie Taiwo haben die Eisernen derzeit nicht in ihren Reihen.

„Es war klar, dass ein Spieler wie Taiwo mit seinen Leistungen die Aufmerksamkeit anderer Vereine auf sich ziehen wird. Sportlich und auch menschlich ist er ein großer Verlust für unser Team, den es nun aufzufangen gilt. Wir wünschen Taiwo aber auf seinem weiteren Weg alles Gute und bedanken uns für seine Leistungen im Trikot des 1. FC Union Berlin“, so Manager Oliver Ruhnert.

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