Ist jetzt ein Eiserner: Rani Khedira.  Foto: Imago/Nordphoto

Nun ist es amtlich, was die Spatzen seit einigen Wochen von den Dächern pfeifen. Der 1.FC Union nimmt Weltmeisterbruder Rani Khedira unter seine Fittiche. Der 27-Jährige ist damit in der kommenden Saison der dritte Eiserne mit Augsburger Vergangenheit bei den Köpenickern neben Andreas Luthe und Marvin Friedrich. Vorausgesetzt, der Innenverteidiger wechselt nicht noch in diesem Sommer. 

Sollte Akaki Gogia wider Erwarten eine Vertragsverlängerung über das Saisonende hinaus bekommen, wäre das sogar ein Quartett mit Wurzeln in der Fuggerstadt. Die Eisernen lassen die Puppenkiste tanzen.

Khedira kommt ablösefrei

Khedira kommt ablösefrei vom FCA. Doch ob es zu einem Bruderduell in der kommenden Saison mit seiner Atze Sami kommt, steht doppelt in den Sternen. Zum einen müssen die Blau-Weißen erst einmal den Klassenerhalt schaffen. Zum anderen steht ja nicht fest, ob der Weltmeister von 2014 seine Zelte bei der alten Damen nicht im Sommer abbricht. 

Wie immer machten die Köpenicker keine Angaben zur Vertragslaufzeit. Doch nur für die kommenden 12 Monate wird Khedira eher nicht unterschrieben haben.  Das liefert Rückschlüsse, was dieser Transfer für die Zukunft von Christian Gentner oder Robert Andrich – steht im Fokus von Premier-League-Aufsteiger Norwich City – bei Union bedeutet. Khedira ist so etwas wie der vorweggenommene Ersatz. 

Union bleibt seiner Linie treu, möglichst wenig Geld in den Transfermarkt zu pumpen. Denn nach wie vor sorgt die Corona-Krise für reichlich Ebbe in der Kasse.