Nico Schlotterbeck  (l.) im Austausch mit Joel Pohjanpalo: Worüber die beiden da wohl gestrahlt haben?  Foto: imago/Matthias Koch Imago/Matthias Koch

Groß überraschen kann es nicht, es war ja vertraglich so vereinbart: Drei Spiele noch und dann endet die Leihe von Nico Schlotterbeck und er kehrt nach Freiburg zurück. So wie im Jahr zuvor sein Bruder  Keven. Das wusste jeder beim 1. FC Union. 

Freiburgs Trainer Christian Streich machte das noch einmal deutlich vor dem Spiel gegen Hertha BSC. „Stand jetzt ist die Konstellation: Keven ist bei uns, Nico wird zurückkommen. Es ist ein Jahr ins Land gezogen. Wenn sie Dreierkette gespielt haben, hat Nico meistens von Anfang an gespielt. Bei einer Viererkette eher nicht. Und dann hat er eine sehr lange Muskelverletzung gehabt“, so Streich, der zudem blicken ließ, noch keinen exakten Plan zu haben, was aus den Gebrüdern Schlotterbeck im Breisgau werden soll. 

Neue Leihe wird sich ziehen

„Wie es dann weitergeht, weiß ich noch nicht. Ich will nur sagen, dass die beiden, davon ist einfach fest auszugehen, auf jeden Fall zum Anfang der Saison bei uns sein werden. Dann schauen wir mal, wie wir es weiter gestalten“, so der 55-Jährige. 

Es wird den beiden sicherlich nicht schmecken, in direkte Konkurrenz zueinander treten zu müssen. Ergo sollte eine neuerliche Leihe nicht vom Tisch sein. Aber wohl kaum vor dem Saisonstart über die Bühne gehen.