Unions Trainer Urs Fischer  peilt jetzt mit 1. FC Union große Ziele an. City-Press/Moritz Eden

Offensiv wie noch nie! Nach dem Durchbrechen der 40-Punkte-Marke haben die Eisernen jetzt den Europacup als neues Saisonziel ausgerufen. Der erste Schritt dahin soll ein Sieg am Sonnabend im Derby bei Hertha BSC werden (18.30 Uhr, Sky).

Forsche Töne aus Köpenick. „Drei, vier Punkte, nimmt man die Tordifferenz, sind es vier, fünf Punkte. Da ist noch was möglich“, so Unions Trainer Urs Fischer nach einer gemeinsamen Sitzung mit der Mannschaft. Auf Rang fünf liegt Freiburg! Hoffenheim ist Sechster. Aber die Breisgauer bleiben nur in Reichweite, wenn sie die Punkte wegen des Wechselfehlers aus dem Bayern-Spiel nicht am grünen Tisch zugesprochen bekommen.

Rang sieben als Minimalziel

Als Minimalziel der Eisernen gilt vor den letzten sechs Spieltagen nun das Verteidigen des derzeitig siebten Ranges. Aber auch Platz sieben könne je nach Ausgang der DFB-Pokalhalbfinals für die Conference League reichen. „Aber wir bleiben uns treu: Wir werden von Spiel zu Spiel schauen“, so Fischer.

50 Punkte plus X muss man dafür wohl erreichen, um die drückende Konkurrenz in Schach zu halten. Denn Köln, Frankfurt und Mainz rechnen sich ja auch noch was aus. Es wäre eine Rekordausbeute für die Eisernen, Union hätte dann die beste Saison seiner jungen Bundesligageschichte gespielt.

Heimspiele gewinnen, auswärts Boni einfahren

41 Zähler nennen die Eisernen ihr Eigen! Bei drei Heimspielen gegen Frankfurt, Fürth und Bochum ist noch mehr machbar. „Wir haben noch drei Heimspiele, also drei Siege möglich. Dann wären wir wie im Vorjahr bei 50 Punkten. Dann könnten wir ja sehen, wofür das reicht“, hatte Fischer schon unmittelbar nach dem 1:0 gegen Köln erklärt.

Dazu kämen die drei Auswärtskicks als möglicher Bonus. Auch wenn die Trauben in Leipzig und im Breisgau sicherlich hoch hängen. Aber chancenlos ist die Elf von Urs Fischer da auch nicht. Und vor allem Hertha muss als schlagbar eingeordnet werden. Eiserne, da geht noch was …

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