Diogo Leite (l.) stand zusammen mit dem von Corona genesenen Kevin Möhwald am Sonnabend für den 1. FC Union auf dem Platz.
Diogo Leite (l.) stand zusammen mit dem von Corona genesenen Kevin Möhwald am Sonnabend für den 1. FC Union auf dem Platz. imago/Matthias Koch

Schnell, schneller, Diogo! Die Verkündigung des Transfers war noch gar nicht vollzogen, da tummelte sich Diogo Leite bereits im österreichischen Neukirchen. Blitzstart für die Portugiesen-Latte bei den Eisernen. Und der 1. FC Union reichte die Vollzugsmeldung dann pflichtschuldigst nach.

Der 23-jährige Innenverteidiger war nach absolviertem Medizincheck und erfolgter Unterschrift in der Hauptstadt noch am Freitag ins Salzburger Land ins Trainingslager der Eisernen nachgereist. Dort stand er am Sonnabend in aller Herrgottsfrüh zusammen mit dem nach einer ausgestandenen Corona-Infektion ebenfalls nachgereisten Kevin Möhwald gleich mal auf dem Trainingsplatz.

Leite will alles beim 1. FC Union schnell kennenlernen

Klarer Fall, die Köpenicker wollen ihren Neuzugang schnellstmöglich integrieren. Da hilft jeder Tag in so einem Vorbereitungscamp, wenn es darum geht, die Prinzipien und Automatismen des 1. FC Union zu verinnerlichen. Aber ebenso logisch war, dass der am Nachmittag beim Testspiel in Lientz gegen Udines Calcio noch nicht zum Zug kommen sollte.

Bei den Köpenicker erhält der Leihspieler des FC Porto die Rückennummer zwei. Und er freut sich auf die neue Herausforderung. „Nach insgesamt fünf Jahren als Profi in Portugal freue ich mich sehr auf eine neue Herausforderung in meiner Karriere. In Berlin sehe ich für mich persönlich die Chance, mich in einer europäischen Top-Liga und in der Europa League zu beweisen und weiterzuentwickeln“, wurde Leite auf der Homepage der Eisernen zitiert.

Leite bekommt beim 1. FC Union die Nummer zwei

500.000 Euro beträgt die Leihgebühr für den Innenverteidiger, der aber auch schon auf der linken Abwehrseite ausgeholfen hat. Bei Wohlgefallen kann Union kommenden Sommer eine Kaufoption ziehen. Die hat es mit 7,5 Millionen Euro aber in sich.

Hat der KURIER also recht behalten mit seiner Prognose, dass Einkaufsweltmeister Oliver Ruhnert im Trainingslager weiter auf Shoppingtour gehen würde und mit einem Überraschungstransfer aufwarten wird.

Lästermäuler meinen übrigens, dass der einzige Weg, Ruhnert von weiteren Transfers abzuhalten, nur mittels der gewaltsamen Entwendung seines Handys möglich sein könnte. Mit Rauchzeichen ist so etwas eher schlecht zu organisieren. Doch so sehr das begrüßenswert wäre, es würde Ruhnert daran hindern, noch ein paar Abgänge zu fabrizieren. Und das hat beim 1. FC Union jetzt Priorität.

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