Unions Genki Haraguchi steht beim Weg zur WM in Katar mit Japan vor einem Endspiel in Australien. imago/AFLOSPORT

Endspurt, Endspielzeit. Auch wenn der Ball in der Liga ruht, für einige Eisernen geht es in diesen Tagen um das WM-Ticket. Allen voran Unions Capitano Christopher Trimmel und Genki Haraguchi.

Unions Mittelfeldspieler muss dabei einen echten Reisemarathon hinlegen. Von Berlin nach Tokio und dann ab nach Sydney. 16.741 km für seinen großen Traum von der zweiten WM-Teilnahme nach Russland 2018. In Down Under steigt für Japan am Donnerstag (10.10 Uhr/MEZ) das vorzeitige Quali-Endspiel.

Die Aussies liegen in der asiatischen WM-Qualifikationsgruppe B zwei Runden vor Schluss mit drei Zählern hinter den Söhnen Nippons. Ein Sieg von Haraguchi & Co. und sie haben das WM-Ticket in der Tasche und müssten nicht mehr womöglich am letzten Spieltag einen Sieg gegen Gruppenschlusslicht Vietnam einfahren. Ein Scheitern wäre eine Blamage für den asiatischen Vizemeister, der sich 1998 erstmals für die WM-Endrunde qualifiziert hatte und seitdem Dauergast beim Weltturnier ist.

Unions Taiwo Awoniyi nicht nominiert

Ein Marathon hat auch Christopher Trimmel vor sich. Wenn auch nur einen zeitlicher Natur. Denn sollte Österreich am Donnerstag in Wales gewinnen (20.45 Uhr/DAZN) muss das Team von Franco Foda bis Juni auf den Finalgegner warten. Denn die Partie zwischen und der Ukraine wurde wegen Russlands Krieg erst einmal verschoben. Damit steht der letzte der 32 WM-Teilnehmer kurioserweise erst nach der Auslosung am 1. April in Katar fest.

Für Nigeria geht es ebenfalls um alles. Am Freitag starten die Play-offs mit dem Gastspiel in Ghana (20.30 Uhr), dann empfangen die Supereagles die Black Stars aus dem Nachbarland zum Rückspiel im Abuja Nationalstadion (19 Uhr). Nicht mithelfen darf dabei allerdings Taiwo Awoniyi, der sich nach dem Afrika Cup gute Chancen auf eine erneute Berufung ausgerechnet hatte. Doch Nigerias Nationaltrainer Austin Eguavoen steht nicht so ganz auf den eisernen Angreifer wie dessen Vorgänger Gernot Rohr, nominierte den 24-Jährigen nur auf Abruf.

Entspannt hingegen können Julian Ryerson und seine Norweger, Andras Schäfers Ungarn und die Dänen mit Fredrik Rönnow die kommenden Länderspiele angehen. Für Ryersons Wikinger geht es in zwei Heimspielen gegen die Slowakei (Freitag) und gegen Armenien (Dienstag), die Dänen, bei der WM in Katar dabei, testen am Sonnabend im Amsterdam gegen die Niederlande und erwarten am Dienstag Serbien in Kopenhagen. Ungarn ist schon am Donnerstag Gastgeber für die Serben und reist dann am Dienstag nach Belfast zum Kick gegen Nordirland.

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