Will im Trainingslager in Österreich noch ’ne Schippe Intensität draufpacken: Urs Fischer, der Trainer des 1. FC Union.
Will im Trainingslager in Österreich noch ’ne Schippe Intensität draufpacken: Urs Fischer, der Trainer des 1. FC Union. dpa/Sebastian Räppold/Matthias Koch

Der Berg ruft. Genauer gesagt der Großvenediger. 3657 Meter über dem Meeresspiegel gelegen. Und damit der höchste Gipfel in den zu den Alpen zählenden Hohen Tauern. Dort, in dem gerade einmal 2300 Seelen großen Neukirchen, will der 1. FC Union sich jetzt ab diesem Montag den Feinschliff verpassen, um erfolgreich sein viertes Bundesligajahr bestehen zu können.

Der Sonntag nach dem 2:1 gegen die Bohemians aus Dublin war frei. Am Montag in den Mittagsstunden werden die Eisernen per Charter-Jet in der Alpenrepublik landen. Von Salzburg aus geht es per Bustransfer weiter nach Neukirchen am Großvenediger. Wobei die Fußballprofis das malerische Ambiente eher weniger genießen werden. Das weiß beispielsweise auch Rani Khedira: „Jetzt gilt es, die Zeit da intensiv zu nutzen.“

Der 1. FC Union reist ohne Baumgartl und Möhwald ins Salzburger Land

Aus dem derzeit 32-köpfigen Kader bleiben nur Timo Baumgartl und Kevin Möhwald zu Hause. „Der ist noch in Quarantäne“, verriet Trainer Urs Fischer. Ob der Mittelfeldspieler nach ausgestandener Corona-Infektion ins Salzburger Land nachreist, blieb offen. Nicht mit von der Partie ist aber Nachwuchsstürmer Malick Sanogo, der die Vorbereitung mit der U19 absolvieren soll. Wohl aber A-Junioren-Torhüter Yannic Stein.

Auch die Nachwuchsprofis Tim Maciejewski, Laurenz Dehl und der von Fischer besonders gelobte Aljoscha Kemlein werden sich in Österreich beweisen dürfen.

Was auf Kapitän Christopher Trimmel, Jordan Siebatcheu und Co. zukommt, also neben den beiden Testspielen gegen Dynamo Budweis (15. Juli in Neukirchen) und Udinese Calcio (16. Juli in Lienz), skizzierte Urs Fischer vor der Abreise so. „Da wird nochmals ’ne Packung geben, wo es um Intensität geht. Auch konditionelle Aspekte werden eine Rolle spielen. Und wir müssen weiter an den Automatismen arbeiten und den neuen Spielern unsere Prinzipien weiter näherbringen. Damit sie die verinnerlichen“, so der Schweizer.

Torhüterentscheidung fällt beim 1. FC Union nach der Rückkehr

Im Torhüterduell zwischen Frederik Rönnow und Lennart Grill will Fischer seinen beiden Keepern je eine Testpartie gönnen. Eine Entscheidung darüber, wer als Nummer eins in die Saison gehen wird, fällt also frühestens nach der Rückkehr in die Hauptstadt am 20. Juli.

Und wenn die Eisernen sich treu bleiben, gibt es dann auch noch einen unerwarteten Neuzugang. Bislang zauberte Manager Oliver Ruhnert in jedem Trainingslager noch einen Zugang hervor. Obwohl er sich ja eigentlich derzeit eher als Verkaufsgenie beweisen müsste ...

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